Das Anzünden von Moxa-Kohle

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Das Anzünden von Moxa-Kohle

 

Das Anzünden von Moxa-Kohle

 

Stabfeuerzeug für Moxa-Kohle

Immer mehr Anwender der Moxibustion berichten, dass sie zukünftig auf raucharmes Moxa umsteigen möchten. Nach einer Moxibustion mit reinem Beifuss ist mit einem etwas länger anhaltenden Geruch in dem Raum zu rechnen. Selbst nach einer guten Durchlüftung des Raumes verflüchtigt sich der Moxa-Geruch erst nach mehreren Stunden oder Tagen. Deshalb greifen manche Therapeuten auf Moxa-Kohle zurück.

Die Moxakohle, auch als raucharmes Moxa bekannt, unterscheidet sich deutlich in ihrer Konsistenz von den Moxazigarren. Unabhängig davon in welcher Form es verwendet wird – ob als Moxastangen oder als Moxakegeln, wird das Kohlemoxa mit Hilfe von Bindemitteln und unter hohem Druck in diese Form gepresst. Demzufolge hat es eine deutlich höhere Dichte und ist fester. Das macht sich beim Anzünden auch bemerkbar. Moxakohle braucht eine intensivere und „heiße“ Flamme zum Anzünden. Warum ist die richtige Flamme beim Anzünden von Moxa-Kohle wichtig?

Je heißer die Flamme ist, desto schneller kann die Moxa-Kohle angezündet werden. So wird ein nur kleiner Bereich des Moxas erhitzt. Die Wärme in den angezündeten Moxastangen oder Moxakegeln kann sich dann gleichmäßig während des Abbrennens verteilen. Die Moxakohle brennt in diesem Fall auch gleichmäßig und die Asche ist fest. Wenn man zum Beispiel versucht mit einem Streichholz Moxakohle anzuzünden, dann dauert es deutlich länger. Bis sich ausreichend Glut auf der Moxastange gebildet hat, so dass sie selbständig brennen kann, ist bereits viel Zeit vergangen. In dieser Zeit wird die Moxastange nicht nur lokal an der Spitze erwärmt, sondern zum Teil auch über die Länge – und zwar ungleichmäßig. Das führt zu Spannungen, die kleine Risse in der Moxastange (oder auch Moxakegel) entstehen lassen. Im Ergebnis wird die Moxakohle brüchiger und es besteht die Gefahr, dass sich kleine glühende Teilchen lösen können (Verbrennungsgefahr). Das gilt auch für die Asche.

Sehr gut für diesen Zweck haben sich die Feuerzeuge oder Brenner mit einer „heißen“ Flamme bewährt. Sie werden unterschiedlich genant – Sturmfeuerzeuge, Jet-Feuerzeuge, Turbofeuerzeuge, Turbo-Brenner usw. Diese sind daran zu erkennen, dass beim Anzünden ein deutlich lauteres Geräusch als bei normalen Feuerzeugen wahrgenommen wird. Deren Flamme brennt oft in bläulicher Farbe. Bei manchen Modellen kann die Flamme auch gelb-orange leuchten (das wird bewusst so gesteuert, damit sie besser sichtbar ist). Wenn mit einem solchen Feuerzeug die Moxakohle angezündet wird, ist es trotzdem empfehlenswert auf ein gleichmäßiges Anzünden zu achten. Sollte man kein solches Feuerzeug zur Hand haben, kann auch eine Kerze oder Teelicht benutzt werden.

 

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