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Die Laserakupunktur und ihre Grenzen

 

Die Laserakupunktur und ihre Grenzen 

Softlaser Biolas

Welche Einschränkungen hat man bei einem Akupunkturlaser?


Die Anwendung der Softlaser für Akupunkturbehandlungen hat einige Vorteile – darüber haben wir schon berichtet. Es gibt aber auch eine Reihe von Besonderheiten, die bei der Arbeit mit Akupunkturlasern zu berücksichtigen sind. An erster Stelle spielt sicherlich die Menge der abgegebenen Energie des Lasers eine Rolle. Es wird eine Mindestmenge an Energie benötigt, um eine ausreichende Stimulierung des Akupunkturpunktes durchzuführen. Im Allgemeinen geht man von ca. 4 kJ/cm2 aus. Im Fall eines Softlasers mit einer Leistung von 5 mW bedeutet es, dass jeder Akupunkturpunkt mindestens eine Minute lang bestrahlt werden muss. Bei den mobilen Geräten (wie Biolas®) werden die Punkte nachtender abgearbeitet. Bei beispielsweise 10 Punkten errechnen sich daraus 10 Minuten, die der Therapeut benötigt, um die Laserakupunktur vollständig durchzuführen. D.h. der Therapeut muss 10 Minuten lang den Softlaser auf die Punkte halten. Bei einer hohen Anzahl an Akupunkturpunkten kann das anstrengend werden. Eine höhere Laserleistung von z.B. 20 mW und höher kann diese Zeit deutlich senken. Bei der Anwendung von leistungsstarken Akupunkturlasern kann diese Bestrahlungszeit bis auf eine Sekunde reduziert werden. Solche Geräte kosten entsprechend mehr und die Preise liegen im vierstelligen Bereich.
Bei einem Akupunkturlaser muss sich der Akupunkteur „nur“ mit der Strahlleistung zufrieden geben. Spezielle Nadeltechniken wie Klopfen, Drehen, Einfädeln etc. sowie zusätzliche Reize mit Wärme, Strom oder Magneten sind in der Form nicht möglich. Auch spezielle Methoden, die Reize auf etwas tieferliegende Punkte bezwecken, lassen sich oft mit Lasern nicht durchführen. Denn die Akupunkturlaser können nur bis zu einer bestimmten Tiefe die volle Energie in das Gewebe abgeben. Falls man bei einer Akupunktur unmittelbar die Reaktion des Patienten beim Einstich beobachten möchte, so ist das bei der Laserakupunktur nicht möglich Denn die Wahrnehmung des Patienten ist eine ganz andere als beim Nadeleinstich.
 

Was muss man bei der Laserakupunktur noch beachten?

 

Bei starken Akupunkturlasern sind entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um die Augen von Therapeuten und Patienten zu schützen. Ab bestimmten Laserleistungen sind Schutzbrillen vorgeschrieben.
Für etwas schwer zugängliche Stellen (wie z.B. bei manchen Punkten bei der Ohrakupunktur), sind spezielle Aufsätze für die Laser erforderlich, um bequem arbeiten zu können.

 

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Akupunktur-Laser als Alternative zu Akupunkturnadeln


Akupunktur-Laser als Alternative zu Akupunkturnadeln

 
Softlaser Biolas

Laserakupunktur - was versteht man darunter?
 

Die erste Frage, die man sich beim Begriff „Laserakupunktur“ stellt ist: „Geht das überhaupt?“ Die Antwort könnte lauten: „Ja, mit gewissen Einschränkungen“. Die Akupunkturlaser gibt es schon länger. Obwohl die Laserakupunktur in den wissenschaftlichen Fachkreisen bisher immer noch nicht allgemein anerkannt ist, verbreitet sie sich weiter. Durch die rasante Entwicklung der Technologie zur Herstellung solcher Lasergeräte sind mittlerweile deren Anschaffungskosten überschaubar. Akupunkturlaser, die früher einige Tausend Euro kosteten, kann man heutzutage für einige Hundert Euro erwerben. Die Preisspanne für solche Geräte ist allerdings immer noch sehr groß. Das ist durch die Eigenschaften der entsprechenden Lasereinheiten begründet. Allein im Bereich der Akupunkturlaser werden Modelle unterschiedlicher Wellenlängen und Laserleistungen angeboten. Auch die Palette des verfügbaren bzw. mitgelieferten Zubehörs spielt dabei eine Rolle und ist recht unterschiedlich.

Die sogenannten Softlaser (bekannt auch als Low-Level-Laser http://de.wikipedia.org/wiki/Low-Level-Lasertherapie) genießen eine zunehmende Beliebtheit unter den Anwendern. Sie haben eine Leistung im Milliwatt-Bereich. Ein Grund für die Kaufentscheidung zugunsten eines Softlasers ist oft der niedrigere Preis. Bei diesen Niedrigenergielasern gibt es dennoch Unterschiede in der Laserstrahlleistung. Sie kann von wenigen mW bis 100 mW variieren. Entscheidend für die Wirkung eines Lasers ist die Energiedosis. Damit gemeint ist die abgegebene Leistung pro Zeiteinheit. Das bedeutet in der Praxis, dass mit einem Laser höherer Leistung die entsprechende Stelle kürzer bestrahlt werden muss. Am Beispiel des Gerätes Biolas (dessen Leistung 5 mW beträgt), wird pro Akupunkturpunkt 1 Minute benötigt, damit die erforderliche Energiemenge abgegeben wird. Mit einem Laser höherer Leistung verkürzt sich die Bestrahlungszeit pro Akupunkturpunkt entsprechend. Die Wellenlängen der Akupunkturlaser sind so optimiert, dass sie das menschliche Gewebe (oder auch von Tieren) bis zu einer bestimmten Tiefe durchdringen können. Beim Softlaser Biolas beträgt dieser Wert z.B. ca. 15 Millimeter, was für die meisten Anwendungen ausreicht.

 

Welche Vorteile hätte man mit einem Akupunkturlaser im Vergleich zu herkömmlichen Akupunkturnadeln?
 

An erster Stelle sind sicherlich als Beispiel Patienten zu nennen, die Angst vor Nadeln haben. Oft denkt man dabei automatisch an Kinder. Es gibt auch viele Erwachsene, die keine Nadeln mögen. Für sie stellt die Laserakupunktur eine schmerzfreie Alternative zur Nadel-Akupunktur dar.

Auch wenn sogenannte blutverdünnende Medikamente genommen werden, ist die Laserakupunktur eine gute Wahl. Das gilt genauso auch für die Fälle, wo die Haut nicht verletzt werden sollte.

Einen weiteren Vorteil bieten die Geräte mit integriertem Punktsucher. Bei solchen Softlasern kann mit Hilfe des Detektors der Punkt genau lokalisiert werden. Nachdem der Punkt gefunden wurde, kann unmittelbar darauf der Laserstrahl eingeschaltet werden. Das ermöglicht eine präzise Bestrahlung des jeweiligen Punktes. Besonders Akupunktur-Anfänger wissen diese Möglichkeit zu schätzen. Denn ein solches Gerät kann auch separat als elektronischer Punktsucher benutzt werden. Die Punktsuche an sich erfolgt relativ einfach, indem der Hautwiderstand gemessen wird. Durch die Einstellung der Empfindlichkeit kann damit die Punktsuche auch bei verschiedenen Hauttypen erfolgen (trocken, feucht).

Viele der Softlasergeräte sind sehr handlich und für den mobilen Einsatz geeignet. Sie können mit Batterien betrieben werden. Bei einigen Modellen ist eine gemischte Stromversorgung möglich – wahlweise mit Batterien oder mit Netzstrom (mittels Adapter).

Bei der Laserakupunktur hat der Therapeut während der Behandlung einen ständigen Kontakt zu dem Patienten. Das kann in einigen Fällen eine zusätzliche positive Auswirkung auf die Therapie haben.

 

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Waschfaserlaken – was steckt hinter diesem Begriff?

Der Begriff „Waschfaserlaken“ hat sich als eine Bezeichnung für Praxistextilien etabliert, die auf der Basis von Vlies hergestellt sind und gewaschen werden können. Auch als „Waschvlies“ oder als „Vlieslaken“ sind solche Produkte mittlerweile bekannt. Oft werden wir gefragt: „Was ist das besondere an solchen Laken?“ Um auf diese Frage kurz zu antworten, könnte man sagen: „Sie sind leicht, preiswert, sparen Strom, Wasser und Waschmittel“. Aber was steckt noch dahinter?

Wenn man von Laken spricht, stellt man sich meistens die klassischen Baumwolllaken vor – so wie man sie als Bettlaken kennt. Sie haben eine standardisierte Größe, werden bei bis zu 90°C gewaschen, lassen sich im Trockner trocknen usw. Diese Laken sind strapazierfähig und werden mehrere tausend Mal wiederverwendet.

 

Spricht man über Laken in Verbindung mit einem Praxisbetrieb, dann sieht das Bild etwas anders aus. Es fängt schon damit an, ob man die Laken als Liegen-Schutz oder als Hygiene-Schutz verwendet. Benutzt man die Laken oder Spanntücher als reinen Schutz des Bezugstoffes der Liegen,  dann kommt eine weitere Abdeckung darüber. Diese wird nach jedem Patienten gewechselt (Tücher, Papierkrepp etc.). So werden die Laken „nach Bedarf“ gewaschen. Verwendet man die Laken jedoch als Hygiene-Schutz, dann werden sie nach jedem Patienten gewechselt. So können es schon 20 bis 30 Laken am Tag sein. Dann steht man vor der Entscheidung – wasche ich die Laken selbst oder gebe ich sie in die Wäscherei. (In den weinigsten Praxen würde man solche Lakenmengen selbst waschen, trocknen, bügeln.)

Um diesem Aufwand zu entkommen, wird manchmal auf andere Alternativen zurückgegriffen – z.B. Tücher. Oft bringen Patienten eigene Tücher zur Behandlung mit. Manche Praxen bieten das Lagern von Tüchern und Laken bis zum nächsten Termin an. Damit hat man nicht die oben erwähnte Zahl an Laken, die gewaschen werden müssen. Das Lagern bringt aber auch das Thema Platzbedarf in den Praxisräumen mit sich. Liegt jedes individuelle Tuch oder Laken in einem separaten Fach und ist entsprechend beschriftet?  Sind die Tücher verschiedener Patienten in Kontakt (einfach überanandergestappelt)? Wird dieses Fach vor dem Einlegen neuer Tücher bzw. Laken desinfiziert? Usw., usw…

Auch bei der Größe und Beschaffenheit  solcher Tücher und Laken muss sich der Praxisbetreiber dem Angebot anpassen. Es gibt die Standardgrößen, die preiswert als Badetücher, Saunatücher, Bettlaken etc. zu bekommen sind. Diese passen oft aufgrund ihrer Standardgrößen nicht optimal (zu klein, zu groß) und man muss Kompromisse eingehen. Eine andere Möglichkeit sind die speziellen Praxistextilien, die es in entsprechenden Größen im Fachhandel gibt, allerdings zu deutlich höheren Preisen. Dasselbe gilt auch für die Beschaffenheit des Stoffes. Seltenen findet man ein Produkt zu einem günstigen Preis, dessen Textilstruktur als Liegenschutz optimal ist.

 

Wie können Waschvlieslaken den Praxisbetrieb erleichtern?

Der Stoff

Die Waschvlieslaken sind nicht so fest in ihrer Beschaffenheit. Da sie nicht gewebt sind, haben sie ein deutlich geringes Gewicht als andere Textilien. Damit sind sie leichter und gefaltet brauchen sie viel weniger Platz. Da sie aus Kunststofffasern hergestellt sind, nehmen die Fasern keine Flüssigkeiten auf. Die Wasseraufnahme beschränkt sich auf die Feuchtigkeit in den Räumen zwischen den Textilfasern. Das merkt man auch daran, dass die Waschvlieslaken nach dem Waschen nicht viel schwerer sind. Diese Eigenschaft der Textilstruktur begünstigt eine bessere Reinigung der Fasern – es wird weniger Waschmittel benötigt. Der Schmutz kann nicht in die Fasern eindringen, sondern lagert sich auf der Oberfläche der Fasern und in den Zwischenräumen ab. Durch das geringere Gewicht passt eine viel höhere Menge an Waschvlieslaken in die Waschmaschine. Das spart Strom und Wasser. Nach dem Waschen ist die Trocknungszeit deutlich kürzer als bei den herkömmlichen Textilien. Bei Zimmertemperatur sind die Laken in weniger als einer Stunde trocken. Das Gefühl ist angenehmen, wenn man darauf liegt, berichten Anwender.

Die Größe:

Da solche Waschvlieslaken speziell für den Praxisbetrieb gedacht sind, orientiert sich deren Größe an den gängigen Liegenabmessungen. Damit muss man keine Kompromisse bezüglich der Größe der Laken machen. Mesitens werden die Waschvlieslaken in mehreren Größen angeboten, so dass sie auf verschiedene Breiten und Längen von Therapieliegen passen. Damit ist der gesamte Bereich abgedeckt, mit dem der Patient in Berührung kommt.

Der Preis

Preislich sind Vlieslaken auch sehr attraktiv. Zugegebenermaßen hat der Vliesstoff aufgrund seiner Beschaffenheit nicht die Lebensdauer von Baumwolltextilien. Bei Vlieslaken ist sie um etwa Faktor 10 geringer. Dafür sind aber auch die Preise deutlich günstiger.

Die Gesamtbetrachtung

Aus wirtschaftlichen Überlegungen ist die Anwendung von Waschvlieslaken deutlich günstiger. Das kann jeder selbst mit Hilfe unseres Waschkostenrechners überprüfen.

Aus ökologischen Gesichtspunkten verbraucht man bei Waschvlieslaken weniger Wasser, Strom und Waschmittel. Abgenutzte Laken können als Kunststoff recycelt werden.

Aus der Patientensicht hat man eine saubere hygienische Liegenabdeckung, insbesondere wenn sie nach jeder Behandlung gewechselt wird.

Aus der Sicht des Praxisbetreibers spart man Platz für die Lagerung des Materials, kann die Waschvllieslaken in der eigenen Praxis waschen und hat eine hygienische Lösung.

 

 

 

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Baunscheidt - Lebenswecker oder Vitralisator?

 

Baunscheidt - Lebenswecker oder Vitralisator?

 
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Die Anwendung der Baunscheidt-Methode ist recht einfach. Man braucht das passende Gerät (Lebenswecker oder Vitralisator) und das richtige Baunscheidt-Öl. Wenn sich der Anwender vorher mit dem Baunscheidtieren noch nicht beschäftigt hat, stellt sich die Frage: „Welches Gerät soll ich mir anschaffen?“. In diesem Fall entscheidet man sich meistens für eine der beiden Varianten, um zunächst mit dem Baunscheidt-Verfahren Erfahrung zu sammeln.

Bei der Optik der Nadelköpfe wird sowohl beim Lebenswecker wie auch beim Vitralisator meistens ein schmerzhaftes Empfinden bei der Anwendung vermutet. Daher fragen sich zu recht Anfänger, „Welches Gerät tut weniger weh?“. Die nächste Frage, die dann anschließend auftaucht lautet oft „Was ist der Unterschied zwischen beiden Geräten?.“

 

Die Antworten auf diese Fragen leiten sich aus der Funktionsweise der Geräte ab. Mit dem Lebenswecker arbeitet man so, dass das Gerät zunächst auf die Haut aufgesetzt wird und durch eine Federvorrichtung der Nadelkopf geschnellt wird. Damit ist die Einstichgeschwindigkeit ziemlich hoch und die Nadelspitzen verweilen sehr kurze Zeit in der Haut. Weiter kann man bei dem Lebenswecker mit Hilfe des Distanzrings die Einstichtiefe der Nadeln einstellen. Die perforierte Hautfläche entspricht dann dem Durchmesser des Nadelkopfs. Für kleinere Flächen oder für Areale, die nicht eine besonders langgezogene Form haben, ist damit der Lebenswecker das optimale Gerät.

Falls eine größere und langgezogene Fläche (z.B. Bein, Rücken) baunscheidtiert werden soll, dann muss der Einstich mit dem Lebenswecker mehrfach wiederholt werden. Denn der Durchmesser des Nadelkopfes beträgt lediglich ca. 12 mm. Auf eine Länge von beispielsweise 40 cm müsste der Lebenswecker ca. 25 mal betätigt werden (auf der einen Seite) – wenn man es beidseitig (z.. B. entlang der Wirbelsäule) macht, ist es das Doppelte. Dafür wären neben den 50 Stichen auch ca. 2 Minuten erforderlich, wenn zügig gearbeitet wird. Eine Alternative dazu wäre nun der Vitralisator.

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Lebenswecker®

Der Vitralisator hat einen Nadelkopf der ebenfalls 12 mm breit ist. Durch die asymmetrische Anordnung der Nadeln (8 versetzte Reihen mit je 4 bzw. 3 Nadeln) erfolgen bei einer vollen Drehung der Rolle 28 Stiche auf eine Länge von ca. 7-8 cm.  Mann kann das Abrollen ziemlich zügig durchführen, um das Schmerzempfingen zu reduzieren. Damit wäre ein beidseitiges Baunscheidtieren entlang der Wirbelsäule mit 2 Rollbewegungen in ca. 10 Sekunden eledigt. An der Stelle ist zu erwähnen, dass man beim Vitralisator keine Möglichkeit zur Einstellung der maximalen Einstichtiefe hat. Das regelt man durch den Druck. Daher ist am Anfang etwas Übung erforderlich, um das richtige Gefühl für die Eindringtiefe der Nadeln beim Abrollen zu bekommen.
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Vitralisator

Sollte man dagegen eine kleine Stelle mit der Fläche von weinigen Quadratzentimetern mit dem Vitralisator bearbeiten wollen, dann wird es schwer. Das Schmerzempfinden in einem solchen Fall wird dann deutlich höher sein als mit dem Lebenswecker.

Wie man erkennt, haben beide Geräte ihre Vorteile. Die Auswahl hängt von dem jeweiligen Fall sowie der Vorliebe des Anwenders ab.
 

 

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vorgschnittenes Kinesiologie Tape

 

Vorgeschnittenes Kinesiologie Tape

Die meistverwendeten kinesiologischen Tapes haben standardmäßig eine Breite von 5 cm. Die Rollen hierzulande auf dem Markt sind üblicherweise 5 m bzw. 5,5 m lang. Es gibt auch große Rollen, bei denen bis zu 30 Meter Tape angeboten werden. Gemessen an dem pro Meter Preis erweisen sich solche Großrollen oft als doch nicht preiswerter, als man annehmen könnte. Es kann sogar passieren, dass der Kauf von 6 Rollen je 5 m günstiger ist, als der Kauf einer Rolle mit 30 m Länge. Es werden auch Tapes mit sogenannter 0,5-fachen oder 1,5-fachen Breite angeboten - 2,5 cm bzw. 7,5 cm. Ein 2,5 cm breites Tape lässt sich durch das Halbieren eines 5 cm Bandes relativ einfach schneiden. Theoretisch könnte man auf diesem Weg auch ein 7,5 cm breites Tape „herstellen“ (5cm + 2,5 cm). Bei Anlagen, wo die Wirkung sehr präzise über die gesamte Tape-Breite erfolgen soll, machen die fertigen 7,5 cm Tapes durchaus Sinn. Auch bei den Fächerformen wie bei den Lymphtapes lassen sich die schmalen Streifen aus einem Stück oft gleichmäßig zuschneiden.

Verstärkt werden in letzter Zeit auch verschiedene vorgeschnittene Tapes angeboten. Diese variieren zwischen solchen mit einfachem V-Schnitt bis zu kompletten Sätzen für spezielle Anlagen wie Rückentape, Knietape, Schultertape etc. Diese fertigen Sätze beinhalten die notwendigen Tapestreifen für die Applikation sowie eine entsprechende Anleitung. Vom Preis abgesehen, stellt sich berechtigterweise die Frage, für welche Zielgruppe diese Tapes entwickelt wurden. Sind sie für Therapeuten oder für Patienten (Selbstanwendung) oder für beide gedacht?

Ein Therapeut legt in der Regel das Tape an, nachdem er Maß am Patienten genommen hat und das Tape entsprechend zugeschnitten hat. In der Praxis kommt es vor, dass nachdem der Patient bei einigen einfachen Anlagen gesehen hat wie es funktioniert, selbst in der Lage wäre das Tape zuzuschneiden und zu kleben – vorausgesetzt die Stelle ist leicht zugänglich. Oft weisen auch Therapeuten ihre Patienten in die entsprechende Tapetechnik ein.

Wie soll es aber mit einem fertig vorgeschnittenen Tape funktionieren? Zwar ist eine Anleitung dabei, aber für welche Körpergröße wurde das Set zugeschnitten? Es gibt Kinder und Erwachsene, kleine und große Leute, schlanke und vollschlanke Personen, etc. Wie soll ein fertig geschnittenes Tape für alle Anwender passen? Die Antwort ist relativ einfach – in dem es auf den entsprechenden Körper angepasst wird (erneut zugeschnitten). Es sei denn, der Anwender hat die genauen Maße der Person, die als Bezugsobjekt für die Herstellung des fertigen Tape-Satzes diente. Mit Glück kann dies der Fall sein - theoretisch. In der Praxis wäre allerdings fraglich ob ein solches Tape seine therapeutische Wirkung optimal erfüllt. Falls die Tape-Streifen zu lang sind, dann müssen sie gekürzt werden. Die nicht verwendeten Tape-Reste sind dann Abfall und erhöhen den pro Meter Preis des sowieso viel teuren vorgeschnittenen Tapes. Gerät der Tape-Streifen zu kurz, dann ist die angedachte therapeutische Wirkung nicht zu 100% erfüllt.

Man könnte natürlich dieses Spiel weiter treiben und vorgeschnittene Tapes nach Kleidungs-Konfektionsgrößen anbieten. Dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das gekaufte Set auch die richtige Größe hat. Wenn man schon zur Selbstmedikation greift, wäre es allerdings zu überlegen, ob es vielleicht sinnvoler ist, das Geld für ein vorgeschnittenes Tape lieber in ein gutes Taping-Buch und in eine einfache Tape-Rolle zu investieren?

 

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Mehr über: Tape, Taping
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Sprühkleber und Kinesiologie Tape

 

Sprühkleber und Kinesiologie Tape

vorgdehntes_Kinesiologie_Tape

Bei der Anwendung von Kinesiologie Tape spielen die Eigenschaften des Acrylklebers eine bedeutende Rolle. Sie sind genau so wichtig wie die Hautverträglichkeit des Klebers. Die Klebeeigenschaften unterscheiden sich vom Hersteller zu Hersteller. In der Praxis ist es sehr schwer, ein kinesiologisches Tape zu produzieren, welches allen Ansprüchen der Anwender genügt. Die richtige Balance zwischen Hautverträglichkeit und Klebekraft ist allein für sich eine Herausforderung für die Hersteller. Dazu kommen noch die Faktoren, die von der Art der Tape-Anlagen abhängen (z. B. Vordehnung und Zugkraft beim Anbringen des Tapes, die Stelle am Körper, die Anzahl der übereinander gelegten Tape-Lagen usw.). Weitere Umstände wie Kontakt mit Wasser, Schwitzen u.a. spielen auch eine Rolle. Auch der Stoffwechsel oder die Einnahme von Medikamenten können dies beeinflussen.

Die verschiedenen Hauttypen und Zustände der Haut beim Tapen sind ebenfalls nicht zu vernachlässigen. In der Praxis zeigt sich oft, dass das selbe Tape bei verschiedenen Personen unterschiedlich lange hält. Bei einigen Patienten kann das Tape bereits nach wenigen Stunden abgehen, bei anderen vergehen Tage und das selbe Tape kann immer noch nur schwer entfernt werden. Eine wichtige Voraussetzung für die Klebekraft des Tapes ist die „saubere“ Hautstelle. Damit ist gemeint – sie sollte frei von Haaren, Öl und Fett sein. Manchmal versuchen Therapeuten mit der Hilfe von Alkohol die zu behandelnde Stelle zu entfetten. Wenn die Person vorher (oder am Abend zuvor) jedoch ein Ölbad genommen hat oder sich eingekremt hat, bringt ein solches „Entfetten“ nicht viel, da nur die oberste Hautschicht gesäubert wird. Darunter sind weiter fettende Bestandteile vorhanden.

Andere Therapeuten greifen auf Sprühkleber zurück, die speziell für das Tapen entwickelt worden seien. Mit so einem Spray wird die zu tapende Stelle besprüht und danach das Tape angelegt. Bei einem solchen Vorgehen wird die ganze Fläche mit dem Sprühkleber abgedeckt. Es ist tatsächlich so, dass durch die Anwendung solcher Sprays die Tapes länger haften bleiben. Die Frage ist jedoch, ob das Kinesiologie Tape dann auch seinen Zweck erfüllt?

Die kinesiologischen Tapes haben ein gemeinsames Merkmal – die wellenförmige Klebeschicht auf dem Baumwollematerial. Die Form der Welle kann sich bei den Herstellern stark unterscheiden – in der Dicke, der Steigung, dem Abstand zwischen den Wellen oder sogar in der Gestaltung der Welle an sich (ob sinusförmig oder in spezieller Form). Zwischen den einzelnen „Kleber“-Wellen sind immer auch kleberfreie Bereiche vorhanden. Beim Dehnen des Tapes ist diese Struktur sehr gut zu erkennen. Dieses spezielle Muster ist bei den kinesiologischen Tapes bewusst so gestaltet. Es wurde festgestellt, dass durch die Wellenstruktur die Art der Zugbelastung auf der Haut eine optimale Wirkung ausübt. Wenn man mit einem zusätzlichen Kleber die Haut besprüht, verändert sich der Hafteffekt des Tapes. Dann wäre er der Anwendung einem elastischen Band, welches komplett mit Kleber beschichtet ist, gleich zu stellen. In so einem Fall könnte man direkt auf ein solches Band zugreifen, was sicherlich auch kostengünstiger wäre.

Die Tape-Hersteller investieren nicht umsonst viel in der Forschung, um eine optimale Klebeschicht zu erreichen. Wenn ein Tape „nicht lange genug“ hält, dann sollte man etwas genauer nach der Ursache schauen. Auf der anderen Seite ist auch die Frage: Wie lange ist „lange genug“?

 

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Die Rauchentwicklung bei der Moxibustion

 

Die Rauchentwicklung bei der Moxibustion (Studie)

 
raucharmes Kohle-Moxa

Wir sind auf einen interessanten Artikel auf der Seite der Berufsgenossenschaft BGW zum Thema Moxa gestoßen. Es geht dabei um die Rauchentwicklung bei Behandlungsmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin. Die Autoren beschäftigen speziell mit der Luftbelastung in Praxisräumen nach einer Moxibustion.

Für die vergleichenden Untersuchungen wurden Nadelmoxa und Moxakästchen herangezogen. Da die Patienten sich nur kurz während der Moxa-Behandlung in dem Raum aufhalten, richtet sich diese Studie eher an die Therapeuten. Sie sind für mehrere Stunden dem Moxa-Rauch ausgesetzt. Die Untersuchung zeigt, dass die Luftbelastung nach der Anwendung von Moxa sehr hoch ist und mit der wie bei dem Passivrauchen vergleichbar ist. Daher wird eine räumliche Trennung empfohlen, wenn gemoxt wird. Ebenfalls wird auf die gute Belüftung des Raumes nach jeder Moxibustion hingewiesen.

Interessant ist der Vergleich zwischen dem normalen Moxa und dem raucharmen Moxa. Es wurde festgestellt, dass das raucharme Moxa eine geringere Belastung für die Therapeuten darstellt. Beim Abbrennen von raucharmen Moxa in einem Moxakästchen sind die niedrigsten Werte einer Luftbelastung festegestellt worden. Daher wurde von den Autoren die Anwendung von raucharmen Moxa als eine bessere Alternative für die Moxibustion empfohlen.

Hier ist der Volltext des Artikels: Luftbelastung durch Pyrolyseprodukte bei Behandlungsmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin als Link.

 

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Das Anzünden von Moxa-Kohle

 

Das Anzünden von Moxa-Kohle

 

Stabfeuerzeug für Moxa-Kohle

Immer mehr Anwender der Moxibustion berichten, dass sie zukünftig auf raucharmes Moxa umsteigen möchten. Nach einer Moxibustion mit reinem Beifuss ist mit einem etwas länger anhaltenden Geruch in dem Raum zu rechnen. Selbst nach einer guten Durchlüftung des Raumes verflüchtigt sich der Moxa-Geruch erst nach mehreren Stunden oder Tagen. Deshalb greifen manche Therapeuten auf Moxa-Kohle zurück.

Die Moxakohle, auch als raucharmes Moxa bekannt, unterscheidet sich deutlich in ihrer Konsistenz von den Moxazigarren. Unabhängig davon in welcher Form es verwendet wird – ob als Moxastangen oder als Moxakegeln, wird das Kohlemoxa mit Hilfe von Bindemitteln und unter hohem Druck in diese Form gepresst. Demzufolge hat es eine deutlich höhere Dichte und ist fester. Das macht sich beim Anzünden auch bemerkbar. Moxakohle braucht eine intensivere und „heiße“ Flamme zum Anzünden. Warum ist die richtige Flamme beim Anzünden von Moxa-Kohle wichtig?

Je heißer die Flamme ist, desto schneller kann die Moxa-Kohle angezündet werden. So wird ein nur kleiner Bereich des Moxas erhitzt. Die Wärme in den angezündeten Moxastangen oder Moxakegeln kann sich dann gleichmäßig während des Abbrennens verteilen. Die Moxakohle brennt in diesem Fall auch gleichmäßig und die Asche ist fest. Wenn man zum Beispiel versucht mit einem Streichholz Moxakohle anzuzünden, dann dauert es deutlich länger. Bis sich ausreichend Glut auf der Moxastange gebildet hat, so dass sie selbständig brennen kann, ist bereits viel Zeit vergangen. In dieser Zeit wird die Moxastange nicht nur lokal an der Spitze erwärmt, sondern zum Teil auch über die Länge – und zwar ungleichmäßig. Das führt zu Spannungen, die kleine Risse in der Moxastange (oder auch Moxakegel) entstehen lassen. Im Ergebnis wird die Moxakohle brüchiger und es besteht die Gefahr, dass sich kleine glühende Teilchen lösen können (Verbrennungsgefahr). Das gilt auch für die Asche.

Sehr gut für diesen Zweck haben sich die Feuerzeuge oder Brenner mit einer „heißen“ Flamme bewährt. Sie werden unterschiedlich genant – Sturmfeuerzeuge, Jet-Feuerzeuge, Turbofeuerzeuge, Turbo-Brenner usw. Diese sind daran zu erkennen, dass beim Anzünden ein deutlich lauteres Geräusch als bei normalen Feuerzeugen wahrgenommen wird. Deren Flamme brennt oft in bläulicher Farbe. Bei manchen Modellen kann die Flamme auch gelb-orange leuchten (das wird bewusst so gesteuert, damit sie besser sichtbar ist). Wenn mit einem solchen Feuerzeug die Moxakohle angezündet wird, ist es trotzdem empfehlenswert auf ein gleichmäßiges Anzünden zu achten. Sollte man kein solches Feuerzeug zur Hand haben, kann auch eine Kerze oder Teelicht benutzt werden.

 

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Narbenentstörung – Kinesiologie Tape als Narbentape für die Narbenbehandlung

 

Narbenentstörung - Kinesiologie Tape als Narbentape für die Narbenbehandlung

Vernarbungen sind nicht nur wegen der Optik unangenehm. Sie können bekanntlich den Energiefluss stören, insbesondere wenn Sie auf Meridianen liegen. Je frischer eine Narbe ist, desto besser kann sie behandelt werden. Voraussetzung für die Behandlung ist natürlich eine abgeschlossene Wundheilung. Aber auch bei älteren Narben kann man einiges für die Narbenentstörung tun. Die "Narbentapes" als Kinesiology Tape können eine sinvolle Ergänzung zur Narbenbehandlung sein. Insbesondere bei eingezogenen Vernarbungen können diese helfen, das Gewebe „nach oben“ zu ziehen.

Bei manchen Narben hat die Haut an Elastizität verloren. Um diese anteilig zurückzugewinnen, ist die Anwendung von Narbengels bzw. Narbencremes sinnvoll. Eine besonders gute Kombination bei der Narbenbehandlung ist die Anwendung von Narbengels ohne fettende Wirkung und Narbentapes. Wenn das Narbengel mindestens 20-30 Minuten vor dem Tapen aufgetragen und eingerieben wird, hat die Haut ausreichend Zeit es aufzunehmen. Anschließend kann ein Narbentape angelegt werden. Narbentapes wirken besonders gut, wenn sie nur kurze Zeit (2-3 Tage) getragen werden und dann die Narben mit Narbengels oder Narbencremes behandelt werden (1-2 Tage). In Abhängigkeit von der Vernarbung sollte dieser Zyklus mehrmals wiederholt werden.

 

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Anwendung von Magnetsternen bei der Akupunktur

 

Anwendung von Magneten bei der Akupunktur - Magnetsterne

 

Stern-Magnet in Gold

Die Manetsterne verbinden die Magnetwirkung mit der Druckstimulation auf Akupunkturpunkte und Schmerzpunkte. Damit stellen Sie eine Kombination aus einfachen Magneten und Akupressurplättchen dar. Die Beeinflussung der korrespondierenden Punkte wird damit zweigleisig vorgenommen. Solche Sternmagnete werden oft nach der Akupunktur verwendet, um die Wirkung nachhaltiger zu gestalten.

Sie können auch anstelle einer Akupunktur eingesetzt werden - falls der Patient zum Beispiel einer Akupunkturbehandlung nicht offen gegenüber steht. Die Sternmagnete sind einseitig gepolt. Die gewünschte Magnetwirkung hängt von der Polarität ab. Die Pole sind farblich gekennzeichnet – gelb für den Süden und weiß für den Norden.

Es ist zu beachten, dass die Sternwirkfläche den Gegenpol der Farbmarkierung darstellt. D. h. wird ein Magnetstern mit weißer Markierung verwendet, übt er eine aktivierende Wirkung mit der Sternfläche aus und umgekehrt – gelb markierte Sterne wirken sedierend. Um die Druck- und Magnetstimulation zusätzlich zu verstärken können die Sterne mit einer Metallbeschichtung aus Gold oder Silber versehen werden. In so einem Fall ist keine farbige Markierung der silbernen oder goldenen Magnetsterne notwendig, da diese für den entsprechenden Zweck ausgelegt sind: silber – sedierend, gold - aktivierend.

 

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Anwendung von Magneten bei der Akupunktur - bipolare Stabmagnete

 

Anwendung von Magneten bei der Akupunktur – bipolare Stabmagnete

 
bipolares Stabmagnet


Von den Stabmagneten sind besonders die bipolaren Magnete im Bereich der Akupunktur vom Interesse. Sie stellen eine Ergänzung in bezug auf die Meridianbeeinflussung dar.

Die bipolaren Stabmagnete sind so hergestellt, dass sie ähnlich wie eine Kompassnadel zwei Magnetpole auf einer Fläche haben. Damit bewirken sie einen bestimmten magnetischen Fluss über die Fläche. Diese Stabmagnete sind farblich markiert – weiß für den Norden und gelb für den Süden. Der magnetische Fluß verläuft damit von weiß in Richtung gelb (Nord-Süd) über die Längsachse.

Bei einer Aktivierung der Meridiane werden sie in gleicher Richtung mit dem Energiestrom des Meridians platziert. Entgegengesetzt des Meridianflusses angebracht, bewirken die bipolaren Stabmagnete eine Beruhigung. Für die Anwendung der bipolaren Stabmagnete ist eine sehr gute Kenntnis der Meridianverläufe und die Richtungen deren Energieströme notwendig. Eine spezielle Form sind die besonders starken Zeigermagnete aus Neodym. Sie werden mit Magnetstärken von einigen Tausend Gauss hergestellt.

 

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Das vorgedehnte Kinesiologie Tape

 

Das vorgedehnte Kinesiologie Tape

 

vorgdehntes_Kinesiologie_Tape

Bei den Tape-Anlagen kommen bekanntlich auch Techniken zum Einsatz, bei denen das Tape vorgedehnt wird. In diesem Fall spricht man auch von der Ligamenttechnik. Das Maß der Tape-Vordehnung bestimmt dann der Therapeut selbst in Abhängigkeit davon, was für ein Effekt erzielt werden soll. Es gibt auch kinesiologische Tapes, die vorgedehnt geliefert werden. Meistens wird bei solchen Tapes eine Vordehnung von 10% vom Werk aus angegeben.

Bei der Frage nach der Sinnhaltigkeit dieser Vordehnung, die oft von Taping-Anfängern gestellt wird, scheint es keine plausible Antwort zu geben. Denn wenn der Anwender eine Vordehnung benötigt, kann er diese selbst vornehmen. Falls die Muskeltechnik beim Tapen zum Einsatz kommt, werden in der Regel die Muskeln vorgedehnt. Die einzige logische Erklärung für diese vorgedehnt gelieferten Tapes scheint durch den Herstellungsprozess bedingt zu sein.

In diesem Zusammenhang meinen einige Anwender berechtigterweise: „Wenn ich z. B. eine 5,5 m Rolle kaufe, bekomme ich in der Tat nur 5 m Tape, beziehungsweise bei 5 m nur 4,55 m, wenn das Tape vorgedehnt ist.“ Andere sehen die Elastizität des Tapes durch diese Vordehnung in Mitleidenschaft gezogen, da jedes Material unter Zugbelastung nach einer gewissen Zeit ein Kriechverhalten aufweist und die Elastizität abnimmt.

Sicherlich sollte man beide Meinungen etwas relativieren. Selbst ein vorgedehntes kinesiologisches Tape kann im Preis um einiges günstiger sein als ein nicht vorgedehntes Tape. Auch die Elastizität bei manchen vorgedehnten Tapes kann mindestens so gut sein wie bei nicht vorgedehnten – in Abhängigkeit von der Materialzusammensetzung des Tapes.

Ein vom Werk vorgedehntes Kinesiologie Tape wird unter Zug mit dem Papier zusammengebracht. Sobald das Tape vom Papier gelöst ist, zieht es sich einwenig zusammen. Das „Kriechen“ des Tapes kann man sehr gut selbst beobachten, indem man einfach einen Streifen abschneidet und es eine Weile liegen lässt. Nach einigen Tagen wird die Differenz in der Länge zwischen dem Papier und dem Tapematerial sichtbar. Dadurch lässt sich auch relativ einfach feststellen, ob ein kinesiologisches Tape vorgedehnt ist oder nicht.

 

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Anwendung von Magneten bei der Akupunktur - Scheibenmagnete und Ringmagnete

 

Anwendung von Magneten bei der Akupunktur - Scheibenmagnete und Ringmagnete

 
Ring-Magnet-Chakra-Scheibenmagnet

Die Anwendung der Magnete für Therapiezwecke hat ein breites Spektrum. Insbesondere in Verbindung mit der Akupunktur können Magnete als eine sinnvolle Ergänzung verwendet werden. Typischerweise werden Magnete mit einer Stärke ab ca. 400 Gauss benutzt.

Da die Magnete je nach Herstellungsverfahren und Art der Magnetisierung unterschiedliche Eigenschaften aufweisen, gibt es eine Vielzahl von Formen und Arten. So haben z. B. die Scheiben-Magnete in der Regel zwei unterschiedlich gepolte Flächen. Sie können direkt auf Akupunkturpunkte oder Schmerzpunkte angebracht werden. In Abhängigkeit von der Polung (Süd oder Nord) können die Magnete anregend oder beruhigend wirken.

Zum Schutz der Oberfläche des Ferritmaterials (welches in der Regel spröde ist) und für eine bessere Festigkeit werden diese oft mit einer Metallbeschichtung versehen. Da an die Beschichtung hohe Anforderungen in bezug auf die Korrosionsbeständigkeit gestellt werden, haben sich wenige Materialen durchgesetzt. Bei den Metallbeschichtungen stellt Gold eine sehr gute Option dar, da es allgemein sehr gut verträglich ist (z. B. bei einer Nickelallergie).

Auch einfache Farblackierungen haben sich bewährt. Die Polmarkierungen sind in der Regel weiß (Nordpol)und gelb (Südpol) gekennzeichnet.

In Verbindung mit der Akupunktur können Magnete vor, während oder nach der Behandlung eingesetzt werden. Während der Behandlung kann die Akupunkturnadel direkt mit einem Magnet stimuliert werden. Bei der koreanischen Handakupunktur kann dies z. B. direkt mit dem Applikator erfolgen, in dessen Kopf ein Magnet eingearbeitet ist.

Auch durch die Anwendung eines Ringmagnetes lässt sich die Magnetwirkung während der Akupunkturbehandlung anwenden. Als Ringmagnete können die sogenannten Chakra-Magnete benutzt werden. Diese Magnete bestehen aus einem Magnetring in dem gegengepolt ein Scheibenmagnet platziert ist. Mann kann die innere Magnetscheibe herausnehmen und so nur den Magnetring auf die Akupunkturstelle platzieren.

 

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Moxa - Verschiedene Formen der Moxibustion

 

Moxa - verschiedene Formen der Moxibustion

Die Anwendung des Beifuß-Krauts kann in verschiedenen Varianten erfolgen. Neben der typischen Unterscheidung in direkte und indirekte Moxibustion gibt es jede Menge an Ausprägungen des Moxens - abhängig davon zu welcher Form das Moxakraut verarbeitet wurde. Ob das Moxa-Wolle, Moxa-Zigarren, Moxahütchen oder andere Moxa-Produkte sind – es werden jeweils besondere Techniken der Moxibustion verwendet.

Vor allem Anfänger stehen oft vor der Frage, wie setze ich das entsprechende Produkt richtig ein. Im Züge von Kursen und Seminaren kann die richtige Technik gelernt und geübt werden. Auch in der Fachliteratur sind Beispiele für die verschiedenen Disziplinen der Moxibustion zu finden. Bevor sich jemand intensiv mit dem Thema beschäftigt,  mochte vielleicht wissen, ob dieses Verfahren überhaupt einem zusagt. Da auch unterschiedliche Utensilien für die Moxibustion existiertren, fragen oft Interessenten danach, wie und wofür diese genutzt werden können.

Um eine Hilfe bei solchen Fragen zu schaffen, haben wir eine kleine Sammlung aus frei verfügbaren Videos aus dem Internet zusammengestellt, die verschiedene Moxa-Techniken veranschaulichen – zu erreichen unter dem Link Moxa-Moxibustion.

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Gittertape (Gitterpflaster) richtig anwenden

 

Gittertape (Gitterpflaster) richtig anwenden

 

Gitterpflaster-kleben

Die Gittertapes sind vielen Anwendern bereits bekannt - Tendenz steigend. Für diese Methode existiert zwar noch keine wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung, sie ist dennoch sehr beliebt. Die Gittertapes sind klein, unauffällig und einfach anzubringen. Im Unterschied zu dem kinesiologischen Tape kann der Anwender die Gittertapes auf schwerer selbst zu beklebenden Stellen relativ einfach und schnell anbringen (z. B. Schulter-Nacken-Bereich). Wie auch bei anderen Therapiemethoden sind bei Gittertapes auch Grenzen gesetzt. Die Anwendungsmöglichkeiten im Vergleich zu den klassischen kinesiologischen Tapes sind dafür deutlich breiter.

Beim Anlegen des Gittertapes ist die richtige Klebetechnik sehr wichtig. Eine Anleitung für den Umgang mit den Gittertapes findet man auch bei einigen Büchern über das Tapen. Die nach dem Abnehmen von der Papierunterlage statisch aufgeladenen Pflaster sollten einen möglichst geringen Kontakt mit den Fingern haben.

Alternativ kann man auch eine spezielle Pinzette verwenden. In der Regel wirken die "rcihtigen" Stellen zum Kleben wie Magnete auf das Gitter-Tape. So kann der Anwender selbst beobachten, wie das Gittertape von der „bedürftigen“ Stelle des Körpers angezogen wird. Es kann auch passieren, dass ein Gittertape von der angedachten Klebestelle sogar abgestoßen wird. In solchem Fall sollte man diese Stelle nicht kleben. Genauso sollte man nicht mit aller Gewalt versuchen ein Gittertape durch zu hohen Druck oder Reiben zu befestigen, falls es nach dem Anbringen nicht kleben bleibt und gleich abfällt. In der Regel kann es für so ein Verhalten des Tapes mehrere Gründe geben. Die wichtigsten sind: das Gittertape ist statisch entladen (dann sollte man mit einem neun Pflaster probieren), die richtige Stelle wurde nicht getroffen (dann sollte man ein neues Tape vorsichtig rundum die vermutete Stelle nah am Körper bewegen, bis es angezogen wird), der Patient braucht kein Gittertape an der Stelle.

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Akupressur-Plättchen – Was macht man damit?

 

Akupressur-Plättchen (Akupressur-Pflaster) – Was macht man damit?

 

Auf Akupunkturpunkten angebracht, können Akupressur-Plättchen als Ergänzung zu einer vorangegangenen Akupunktur angewendet werden und den Effekt der Akupunkturbehandlung verstärken und nachhaltiger machen. Bei einigen Fällen, wenn eine Akupunktur sinnvoll, aber nicht möglich ist (z. B. Angst vor Nadeln), können Moxa und Akupressur die Alternativen sein.

Die Akupressur allein kann auch sehr schnell eine Wirkung haben. Das ist für Patienten wichtig, denn so können sie sich selbst schnell helfen – z. B. wenn sie unterwegs sind und keinen Therapeuten aufsuchen können. Nachdem der Therapeut die für den Patienten relevante Druckpunkte sowie die entsprechende Technik gezeigt hat, kann eine Akupressur auch eigenständig angewendet werden.

Es gibt Fälle, bei denen der Akupressurdruck auf bestimmte Punkte über längere Zeit erfolgen soll. Ein solcher konstanter punktueller Druck kann über Akupressurplättchen (Akupressur-Pflaster) erzielt werden. In Abhängigkeit von der zu behandelnden Fläche können ein oder mehrere Druckdorne auf dem Plättchen eingearbeitet sein. Je nach dem welcher Effekt gewünscht wird - Aktivierung (goldfarbig) oder Beruhigung (silberfarbig) - werden entsprechende Plättchenfarben gewählt. Mit Hilfe von unauffälligem hautfarbenem Pflaster können die Akupressur-Plättchen längere Zeit am Körper bleiben.

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Die silikonbeschichteten Akupunkturnadeln

 

Die silikonbeschichteten Akupunturnadeln

 

Mit Interesse verfolgten wir in der Vergangenheit die Diskussionen über die Anwendung von silikonbeschichteten Akupunkturnadeln. Manche Quellenhinweise, die sich auf eine fehlerbehaftete Produktionsserie von Infusionsnadeln (!) in den USA bezogen, suggerierten auf einen solchen Effekt auch bei Akupunkturnadeln. Es wurde dabei einfach vergessen zu erwähnen, dass die Silikonpartikel sich aus den Infusions-Ports (unter der Haut implantierte Vorrichtungen) lösten (www.medscape.com). Einen Vergleich zwischen Infusionsnadeln in Verbindung mit einem Port und Akupunkturnadeln zu wagen ist auch etwas weit hergeholt.

Mittlerweile bieten fast alle namhafte Hersteller silikonbeschichtete Nadeln an. Die Silikonbeschichtung hilft der Gleitfähigkeit der Nadeln. Diese hat eine Dicke von wenigen Mikrometer. Entscheidend für das Schmerzempfinden bei gleichen Bedingungen ist allerdings nicht allein die Silikonbeschichtung, sondern die Qualität des Materials und des Nadelschliffs.

Eine Werbung für „schmerzfreie“ Nadelung durch silikonbeschichtete Akupunkturnadeln (wie manche Hersteller dies tun) finden wir allerdings nicht seriös. Das Schmerzempfinden ist individuell. Weiterhin spielen die Symptome sowie die Technik des Akupunkteurs eine Rolle.

Sicherlich haben einige TCM-Puristen teilweise recht mit der Aussage, dass bei nicht beschichteten Nadeln die energetische Kopplung zwischen dem Therapeuten und dem Patienten besser ist. Zum einen muss der Therapeut über die Erfahrung verfügen und in der Lage sein diese zu nutzen. Zum anderen wissen wir, dass der Begriff von Energie vielfältiger ist als nur eine reine Stromübertragung. Der Fluss magnetischer und anderer Energieformen wird zum Beispiel durch eine Silikonbeschichtung kaum gehindert.

Manchmal wird auch die Silikonverträglichkeit angesprochen. Die Silikonbeschichtung ist aus Materialien der Klasse für Medizinprodukte hergestellt. Die Akupunkturnadeln haben außerdem eine nur kurze Verweilzeit im Körper des Patienten – im Vergleich zu anderen medizinischen Anwendungsfällen von Silikon.

Die Technik der Akupunktur wird heute wie vor Tausenden von Jahren praktiziert. Letztendlich könnte man selbstverständlich die Fragen stellen:

„Haben die Begründer der TCM silikonbeschichtete Nadeln verwendet?“

oder

„Verwenden wir heute die gleichen Materialien für die Akupunkturnadeln wie damals?“

 

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Das Schröpfen ohne Feuer

Das Schröpfen ohne Feuer

 

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Traditionsgemäß erfolgt das Schröpfen mit Hilfe von Feuer. Der notwendige Unterdruck entsteht bei der Abkühlung der ausgedehnten warmen Luft. Um die optimale Saugkraft der Schröpfköpfe zu erreichen ist einige Übung notwendig.


Eine Alternative zum Feuer-Schröpfen stellen die Schröpfköpfe mit dem Pumpen-System dar. Die Schröpfköpfe sind mit einem Ventil versehen. Der erforderliche Unterdruck wird durch eine Vakuumpumpe oder ein Gummi-Glöckchen erzeugt. Als unblutiges Schröpfen (intakte Haut) wird diese Methode nicht nur in den Therapiepraxen, sondern auch in privaten Haushalten verstärkt angewendet. Mittlerweile sind viele Leute mit der Wirkung des Schröpfens vertraut und wenden dies selbst an. Durch die feine Dosierung der Saugkraft mittels der Handpumpe können auch Anfänger ohne Gefahr von Verbrennungen schröpfen. Da die Schröpfköpfe aus durchsichtigem Kunststoff hergestellt sind, hat der Anwender auch eine visuelle Kontrolle über den Schröpfvorgang – ähnlich wie bei den klassischen Schröpfköpfen aus Glas.

Das Schröpfkopf-Pumpensystem lässt sich sehr gut für die Eigenbehandlung einsetzen, da die Handpumpe nicht nur direkt mit dem Schröpfkopf, sondern auch mittels eines flexiblen Verlängerungsschlauchs verbunden werden kann. Dadurch erhöht sich der Aktionsradius des Anwenders und so können auch schwerer zugängliche Stellen selbst geschröpft werden. In der Regel greifen die Benutzer auf 2-3 Größen bei den Schröpfköpfen zurück. Um die optimale Größe für die Anwendung auswählen zu können, werdenSchröpfsets angeboten. Diese beinhalten neben einer Pumpe mit Verbindungsschlauch auch eine Auswahl an verschiedenen Schröpfkopf-Größen.

 

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Schmerzarmes Entfernen von Kinesiologie Tape

 

Schmerzarmes Entfernen von Kinesiologie Tape

Kinesiologie Tape

Vor kurzem hatten wir mit Anwendern von kinesiologischem Tape über eine möglichst schmerzarme Entfernung des Tapes nach der Anwendung gesprochen. Für einige Patientengruppen ist diese wegen der starken Kraft des Acrylklebers recht schmerzhaft. Manche Leute sind aufgrund ihres Stoffwechsels und Hauteigenschaften für eine stärkere Haftung des Tapes prädestiniert. Insbesondere bei trockener Haut ist dies oft der Fall.

Bekanntlich hat sich ein vorheriges Anfeuchten des Tapes mit Wasser als Maßnahme gut bewährt. Ebenso gut hilft das Auftragen von Körperlotion oder andere Kosmetika mit fettender Wirkung auf das Tape und diese eine kurze Zeit wirken lassen.

Es ist immer ratsam kinesiologisches Tape in Haarwuchsrichtung abzuziehen. Dabei sollte dies nur in kurzen Abschnitten erfolgen, damit mit der freien Hand die Haut in der Nähe des Tapes leicht heruntergedrückt wird. So können Verletzungen durch zu starkes Abheben der Haut vermieden werden. Sollte die Haut nach dem Entfernen des Tapes gereizt sein, wäre ein Eincremen der Stelle empfehlenswert.

Bevor ein neues kinesiologisches Tape angelegt wird, sollte den betroffenen Hautpartien 1-2 Tage Ruhe gegönnt werden.

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Mehr über: Tape, Taping
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Wenn das Anreiben des Tapes unterschätzt (oder einfach vergessen) wird

 

Wenn das Anreiben des Tapes unterschätzt (oder einfach vergessen) wird

Eine verbreitete Meinung ist, dass ein gutes kinesiologisches Tape ein solches ist, welches am längsten hält. Nach dem Moto „mehr ist besser“ hört man oft vom Wettbieten unter Anwendern und Patienten, wie lange das Tape gehalten hat. Ob es therapeutisch sinnvoll und auch hygienisch ist ein kinesiologisches Tape mehrere Wochen lang zu tragen, sei dahingestellt. Dass die Haltbarkeit des Tapes von vielen Faktoren abhängt ist den meisten klar.

Neben der Qualität des Trägermaterials, des Klebers, der Kurvenform (Wellen) der Kleberschicht, der Qualität des Schützpapiers sowie die Verfassung des Patienten (Zustand der Haut usw.), gibt es eine wichtige Komponente, die ausschließlich vom Therapeuten abhängt – das Anreiben des Tapes. Insbesondere „frische“ Taping-Anwender neigen dazu dies zu vergessen, wenn die volle Aufmerksamkeit dem richtigen Anlegen des Tapes gilt und gleich zur nächsten Anlage übergegangen wird.

Der Acrylkleber ist druck- und wärmeempfindlich. Die Aktivierung des Tapes erfolgt auch durch die Körperwärme. Deshalb gibt es auch die Faustregel, dass lieber 20-30 Minuten gewartet werden soll, bevor Sportaktivitäten oder andere Extrembelastungen (Waschen, Schwimmen) erfolgen. Mit dem unmittelbaren Anreiben des Tapes wird möglichst viel von seiner Klebekraft herausgeholt und wenn dies unmittelbar nach jeder Anlage erfolgt, halten die Tapes auch länger.

 

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Auf Haltetapes beim Taping achten

 

Auf Haltetapes beim Taping achten

 

 

Es gibt schon einige Tapeanlagen, die unter hohem Zug bzw. maximalen Zug angebracht werden (die Ligamentechnik beim Tapen). Wird kinesiologisches Tape auf Körperteile oder Körperregionen angebracht, bei denen eine erhöhte Schweißproduktion erfolgen kann, ist auf entsprechende Haltetapes zu achten, damit die Tapes nicht nach kurzer Zeit abfallen. Das gilt auch für Stellen, die einer häufigen Reibung ausgesetzt sind. Typische Beispiele sind Tapes im Bereich der Füsse. Aber auch bei Tapeanlagen in der Muskeltechnik kann ein Haltetape sinnvoll sein, insbesondere wenn die Tapestreifen sehr schmal sind (z. B. die Fächer-Form).

 

Wie der Name sagt, ein Haltetape soll nur halten und wird ohne jeglichen Zug angebracht. Es ist besonders wichtig darauf zu achten, damit Durchblutung und Lymphfluss nicht gestört werden.

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Rauch- und Geruchentwicklung bei der Moxibustion

 

Rauch- und Geruchentwicklung bei der Moxibustion

 

Die Moxibustion ist eine sehr wichtige Komponente innerhalb von TCM. Das Moxa wird meistens in Kombination mit anderen Verfahren angewendet – z. B. mit der Akupunktur. Dennoch haltet die Rauchs- und Geruchsentwicklung viele Therapeuten vom Moxen ab. Insbesondere in kleineren Praxisräumen mit eingeschränkten Lüftungsmöglichkeiten hinterlässt die Moxibustion „Spuren“. Aus diesem Grund kommt verstärkt das raucharme Moxa ins Rampenlicht.

 

Die Moxakohle (auch als „raucharmes Moxa“ bezeichnet) entwickelt weniger Rauch. Der kleine Nachteil – das etwas mühsamere Anzünden – stellt beim Einsatz einer Kerzenflamme oder eines Jet-Feurzeugs (auch als „torch flame“ bekannt) kein Problem dar. Eine weitere Variante stellen die Moxapflaster dar, bei denen ohne jegliche Rauch- und Geruchentwicklung die selbe Wirkung erzielt werden soll.

Eine wirkungsvolle Alternative zwischen dem klassischen Moxa und dem geruchsarmen Moxa stellen die Kegel aus Charcoal Moxa dar. Sie besteht aus Moxakohle im Kern und einem Überzug aus einer Mineralienmischung als äußere Schicht. Das Abbrennen erfolgt nahezu geruchs- und rauchfrei. Diese Kegel sind nicht so flexibel einsetzbar wie klassisches Moxakraut, wo man die Möglichkeit eines nahezu uneingeschränkten Formens hat. Für eine Reihe von Anwendungen in Verbindung mit Moxa-Ofen, Moxapfanne oder auch für indirektes Moxa sind die Charcoal-Kegel jedoch sehr gut geeignet. Mit einer Brenndauer von bis zu 25 Minuten lassen sich auch umfangreichere Moxibustionen durchführen.

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