Beiträge zum Thema: Akupunkturbedarf

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Anwendung von Magneten bei der Akupunktur - bipolare Stabmagnete

 

Anwendung von Magneten bei der Akupunktur – bipolare Stabmagnete

 
bipolares Stabmagnet


Von den Stabmagneten sind besonders die bipolaren Magnete im Bereich der Akupunktur vom Interesse. Sie stellen eine Ergänzung in bezug auf die Meridianbeeinflussung dar.

Die bipolaren Stabmagnete sind so hergestellt, dass sie ähnlich wie eine Kompassnadel zwei Magnetpole auf einer Fläche haben. Damit bewirken sie einen bestimmten magnetischen Fluss über die Fläche. Diese Stabmagnete sind farblich markiert – weiß für den Norden und gelb für den Süden. Der magnetische Fluß verläuft damit von weiß in Richtung gelb (Nord-Süd) über die Längsachse.

Bei einer Aktivierung der Meridiane werden sie in gleicher Richtung mit dem Energiestrom des Meridians platziert. Entgegengesetzt des Meridianflusses angebracht, bewirken die bipolaren Stabmagnete eine Beruhigung. Für die Anwendung der bipolaren Stabmagnete ist eine sehr gute Kenntnis der Meridianverläufe und die Richtungen deren Energieströme notwendig. Eine spezielle Form sind die besonders starken Zeigermagnete aus Neodym. Sie werden mit Magnetstärken von einigen Tausend Gauss hergestellt.

 

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Die silikonbeschichteten Akupunkturnadeln

 

Die silikonbeschichteten Akupunturnadeln

 

Mit Interesse verfolgten wir in der Vergangenheit die Diskussionen über die Anwendung von silikonbeschichteten Akupunkturnadeln. Manche Quellenhinweise, die sich auf eine fehlerbehaftete Produktionsserie von Infusionsnadeln (!) in den USA bezogen, suggerierten auf einen solchen Effekt auch bei Akupunkturnadeln. Es wurde dabei einfach vergessen zu erwähnen, dass die Silikonpartikel sich aus den Infusions-Ports (unter der Haut implantierte Vorrichtungen) lösten (www.medscape.com). Einen Vergleich zwischen Infusionsnadeln in Verbindung mit einem Port und Akupunkturnadeln zu wagen ist auch etwas weit hergeholt.

Mittlerweile bieten fast alle namhafte Hersteller silikonbeschichtete Nadeln an. Die Silikonbeschichtung hilft der Gleitfähigkeit der Nadeln. Diese hat eine Dicke von wenigen Mikrometer. Entscheidend für das Schmerzempfinden bei gleichen Bedingungen ist allerdings nicht allein die Silikonbeschichtung, sondern die Qualität des Materials und des Nadelschliffs.

Eine Werbung für „schmerzfreie“ Nadelung durch silikonbeschichtete Akupunkturnadeln (wie manche Hersteller dies tun) finden wir allerdings nicht seriös. Das Schmerzempfinden ist individuell. Weiterhin spielen die Symptome sowie die Technik des Akupunkteurs eine Rolle.

Sicherlich haben einige TCM-Puristen teilweise recht mit der Aussage, dass bei nicht beschichteten Nadeln die energetische Kopplung zwischen dem Therapeuten und dem Patienten besser ist. Zum einen muss der Therapeut über die Erfahrung verfügen und in der Lage sein diese zu nutzen. Zum anderen wissen wir, dass der Begriff von Energie vielfältiger ist als nur eine reine Stromübertragung. Der Fluss magnetischer und anderer Energieformen wird zum Beispiel durch eine Silikonbeschichtung kaum gehindert.

Manchmal wird auch die Silikonverträglichkeit angesprochen. Die Silikonbeschichtung ist aus Materialien der Klasse für Medizinprodukte hergestellt. Die Akupunkturnadeln haben außerdem eine nur kurze Verweilzeit im Körper des Patienten – im Vergleich zu anderen medizinischen Anwendungsfällen von Silikon.

Die Technik der Akupunktur wird heute wie vor Tausenden von Jahren praktiziert. Letztendlich könnte man selbstverständlich die Fragen stellen:

„Haben die Begründer der TCM silikonbeschichtete Nadeln verwendet?“

oder

„Verwenden wir heute die gleichen Materialien für die Akupunkturnadeln wie damals?“

 

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