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Baunscheidt - Lebenswecker oder Vitralisator?

 

Baunscheidt - Lebenswecker oder Vitralisator?

 
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Die Anwendung der Baunscheidt-Methode ist recht einfach. Man braucht das passende Gerät (Lebenswecker oder Vitralisator) und das richtige Baunscheidt-Öl. Wenn sich der Anwender vorher mit dem Baunscheidtieren noch nicht beschäftigt hat, stellt sich die Frage: „Welches Gerät soll ich mir anschaffen?“. In diesem Fall entscheidet man sich meistens für eine der beiden Varianten, um zunächst mit dem Baunscheidt-Verfahren Erfahrung zu sammeln.

Bei der Optik der Nadelköpfe wird sowohl beim Lebenswecker wie auch beim Vitralisator meistens ein schmerzhaftes Empfinden bei der Anwendung vermutet. Daher fragen sich zu recht Anfänger, „Welches Gerät tut weniger weh?“. Die nächste Frage, die dann anschließend auftaucht lautet oft „Was ist der Unterschied zwischen beiden Geräten?.“

 

Die Antworten auf diese Fragen leiten sich aus der Funktionsweise der Geräte ab. Mit dem Lebenswecker arbeitet man so, dass das Gerät zunächst auf die Haut aufgesetzt wird und durch eine Federvorrichtung der Nadelkopf geschnellt wird. Damit ist die Einstichgeschwindigkeit ziemlich hoch und die Nadelspitzen verweilen sehr kurze Zeit in der Haut. Weiter kann man bei dem Lebenswecker mit Hilfe des Distanzrings die Einstichtiefe der Nadeln einstellen. Die perforierte Hautfläche entspricht dann dem Durchmesser des Nadelkopfs. Für kleinere Flächen oder für Areale, die nicht eine besonders langgezogene Form haben, ist damit der Lebenswecker das optimale Gerät.

Falls eine größere und langgezogene Fläche (z.B. Bein, Rücken) baunscheidtiert werden soll, dann muss der Einstich mit dem Lebenswecker mehrfach wiederholt werden. Denn der Durchmesser des Nadelkopfes beträgt lediglich ca. 12 mm. Auf eine Länge von beispielsweise 40 cm müsste der Lebenswecker ca. 25 mal betätigt werden (auf der einen Seite) – wenn man es beidseitig macht (z. B. entlang der Wirbelsäule), ist es das Doppelte. Dafür wären neben den 50 Stichen auch ca. 2 Minuten erforderlich, wenn zügig gearbeitet wird. Eine Alternative dazu wäre nun der Vitralisator.

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Lebenswecker

Der Vitralisator hat einen Nadelkopf der ebenfalls 12 mm breit ist. Durch die asymmetrische Anordnung der Nadeln (8 versetzte Reihen mit je 4 bzw. 3 Nadeln) erfolgen bei einer vollen Drehung der Rolle 28 Stiche auf eine Länge von ca. 7-8 cm.  Mann kann das Abrollen ziemlich zügig durchführen, um das Schmerzempfingen zu reduzieren. Damit wäre ein beidseitiges Baunscheidtieren entlang der Wirbelsäule mit 2 Rollbewegungen in ca. 10 Sekunden eledigt. An der Stelle ist zu erwähnen, dass man beim Vitralisator keine Möglichkeit zur Einstellung der maximalen Einstichtiefe hat. Das regelt man durch den Druck. Daher ist am Anfang etwas Übung erforderlich, um das richtige Gefühl für die Eindringtiefe der Nadeln beim Abrollen zu bekommen.
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Vitralisator

Sollte man dagegen eine kleine Stelle mit der Fläche von weinigen Quadratzentimetern mit dem Vitralisator bearbeiten wollen, dann wird es schwer. Das Schmerzempfinden in einem solchen Fall wird dann deutlich höher sein als mit dem Lebenswecker.

Wie man erkennt, haben beide Geräte ihre Vorteile. Die Auswahl hängt von dem jeweiligen Fall sowie der Vorliebe des Anwenders ab.
 

 

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