Beiträge zum Thema: Moxibustion

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Die Rauchentwicklung bei der Moxibustion

 

Die Rauchentwicklung bei der Moxibustion (Studie)

 
raucharmes Kohle-Moxa

Wir sind auf einen interessanten Artikel auf der Seite der Berufsgenossenschaft BGW zum Thema Moxa gestoßen. Es geht dabei um die Rauchentwicklung bei Behandlungsmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin. Die Autoren beschäftigen speziell mit der Luftbelastung in Praxisräumen nach einer Moxibustion.

Für die vergleichenden Untersuchungen wurden Nadelmoxa und Moxakästchen herangezogen. Da die Patienten sich nur kurz während der Moxa-Behandlung in dem Raum aufhalten, richtet sich diese Studie eher an die Therapeuten. Sie sind für mehrere Stunden dem Moxa-Rauch ausgesetzt. Die Untersuchung zeigt, dass die Luftbelastung nach der Anwendung von Moxa sehr hoch ist und mit der wie bei dem Passivrauchen vergleichbar ist. Daher wird eine räumliche Trennung empfohlen, wenn gemoxt wird. Ebenfalls wird auf die gute Belüftung des Raumes nach jeder Moxibustion hingewiesen.

Interessant ist der Vergleich zwischen dem normalen Moxa und dem raucharmen Moxa. Es wurde festgestellt, dass das raucharme Moxa eine geringere Belastung für die Therapeuten darstellt. Beim Abbrennen von raucharmen Moxa in einem Moxakästchen sind die niedrigsten Werte einer Luftbelastung festegestellt worden. Daher wurde von den Autoren die Anwendung von raucharmen Moxa als eine bessere Alternative für die Moxibustion empfohlen.

Hier ist der Volltext des Artikels: Luftbelastung durch Pyrolyseprodukte bei Behandlungsmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin als Link.

 

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Das Anzünden von Moxa-Kohle

 

Das Anzünden von Moxa-Kohle

 

Stabfeuerzeug für Moxa-Kohle

Immer mehr Anwender der Moxibustion berichten, dass sie zukünftig auf raucharmes Moxa umsteigen möchten. Nach einer Moxibustion mit reinem Beifuss ist mit einem etwas länger anhaltenden Geruch in dem Raum zu rechnen. Selbst nach einer guten Durchlüftung des Raumes verflüchtigt sich der Moxa-Geruch erst nach mehreren Stunden oder Tagen. Deshalb greifen manche Therapeuten auf Moxa-Kohle zurück.

Die Moxakohle, auch als raucharmes Moxa bekannt, unterscheidet sich deutlich in ihrer Konsistenz von den Moxazigarren. Unabhängig davon in welcher Form es verwendet wird – ob als Moxastangen oder als Moxakegeln, wird das Kohlemoxa mit Hilfe von Bindemitteln und unter hohem Druck in diese Form gepresst. Demzufolge hat es eine deutlich höhere Dichte und ist fester. Das macht sich beim Anzünden auch bemerkbar. Moxakohle braucht eine intensivere und „heiße“ Flamme zum Anzünden. Warum ist die richtige Flamme beim Anzünden von Moxa-Kohle wichtig?

Je heißer die Flamme ist, desto schneller kann die Moxa-Kohle angezündet werden. So wird ein nur kleiner Bereich des Moxas erhitzt. Die Wärme in den angezündeten Moxastangen oder Moxakegeln kann sich dann gleichmäßig während des Abbrennens verteilen. Die Moxakohle brennt in diesem Fall auch gleichmäßig und die Asche ist fest. Wenn man zum Beispiel versucht mit einem Streichholz Moxakohle anzuzünden, dann dauert es deutlich länger. Bis sich ausreichend Glut auf der Moxastange gebildet hat, so dass sie selbständig brennen kann, ist bereits viel Zeit vergangen. In dieser Zeit wird die Moxastange nicht nur lokal an der Spitze erwärmt, sondern zum Teil auch über die Länge – und zwar ungleichmäßig. Das führt zu Spannungen, die kleine Risse in der Moxastange (oder auch Moxakegel) entstehen lassen. Im Ergebnis wird die Moxakohle brüchiger und es besteht die Gefahr, dass sich kleine glühende Teilchen lösen können (Verbrennungsgefahr). Das gilt auch für die Asche.

Sehr gut für diesen Zweck haben sich die Feuerzeuge oder Brenner mit einer „heißen“ Flamme bewährt. Sie werden unterschiedlich genant – Sturmfeuerzeuge, Jet-Feuerzeuge, Turbofeuerzeuge, Turbo-Brenner usw. Diese sind daran zu erkennen, dass beim Anzünden ein deutlich lauteres Geräusch als bei normalen Feuerzeugen wahrgenommen wird. Deren Flamme brennt oft in bläulicher Farbe. Bei manchen Modellen kann die Flamme auch gelb-orange leuchten (das wird bewusst so gesteuert, damit sie besser sichtbar ist). Wenn mit einem solchen Feuerzeug die Moxakohle angezündet wird, ist es trotzdem empfehlenswert auf ein gleichmäßiges Anzünden zu achten. Sollte man kein solches Feuerzeug zur Hand haben, kann auch eine Kerze oder Teelicht benutzt werden.

 

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Moxa - Verschiedene Formen der Moxibustion

 

Moxa - verschiedene Formen der Moxibustion

Die Anwendung des Beifuß-Krauts kann in verschiedenen Varianten erfolgen. Neben der typischen Unterscheidung in direkte und indirekte Moxibustion gibt es jede Menge an Ausprägungen des Moxens - abhängig davon zu welcher Form das Moxakraut verarbeitet wurde. Ob das Moxa-Wolle, Moxa-Zigarren, Moxahütchen oder andere Moxa-Produkte sind – es werden jeweils besondere Techniken der Moxibustion verwendet.

Vor allem Anfänger stehen oft vor der Frage, wie setze ich das entsprechende Produkt richtig ein. Im Züge von Kursen und Seminaren kann die richtige Technik gelernt und geübt werden. Auch in der Fachliteratur sind Beispiele für die verschiedenen Disziplinen der Moxibustion zu finden. Bevor sich jemand intensiv mit dem Thema beschäftigt,  mochte vielleicht wissen, ob dieses Verfahren überhaupt einem zusagt. Da auch unterschiedliche Utensilien für die Moxibustion existiertren, fragen oft Interessenten danach, wie und wofür diese genutzt werden können.

Um eine Hilfe bei solchen Fragen zu schaffen, haben wir eine kleine Sammlung aus frei verfügbaren Videos aus dem Internet zusammengestellt, die verschiedene Moxa-Techniken veranschaulichen – zu erreichen unter dem Link Moxa-Moxibustion.

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Rauch- und Geruchentwicklung bei der Moxibustion

 

Rauch- und Geruchentwicklung bei der Moxibustion

 

Die Moxibustion ist eine sehr wichtige Komponente innerhalb von TCM. Das Moxa wird meistens in Kombination mit anderen Verfahren angewendet – z. B. mit der Akupunktur. Dennoch haltet die Rauchs- und Geruchsentwicklung viele Therapeuten vom Moxen ab. Insbesondere in kleineren Praxisräumen mit eingeschränkten Lüftungsmöglichkeiten hinterlässt die Moxibustion „Spuren“. Aus diesem Grund kommt verstärkt das raucharme Moxa ins Rampenlicht.

 

Die Moxakohle (auch als „raucharmes Moxa“ bezeichnet) entwickelt weniger Rauch. Der kleine Nachteil – das etwas mühsamere Anzünden – stellt beim Einsatz einer Kerzenflamme oder eines Jet-Feurzeugs (auch als „torch flame“ bekannt) kein Problem dar. Eine weitere Variante stellen die Moxapflaster dar, bei denen ohne jegliche Rauch- und Geruchentwicklung die selbe Wirkung erzielt werden soll.

Eine wirkungsvolle Alternative zwischen dem klassischen Moxa und dem geruchsarmen Moxa stellen die Kegel aus Charcoal Moxa dar. Sie besteht aus Moxakohle im Kern und einem Überzug aus einer Mineralienmischung als äußere Schicht. Das Abbrennen erfolgt nahezu geruchs- und rauchfrei. Diese Kegel sind nicht so flexibel einsetzbar wie klassisches Moxakraut, wo man die Möglichkeit eines nahezu uneingeschränkten Formens hat. Für eine Reihe von Anwendungen in Verbindung mit Moxa-Ofen, Moxapfanne oder auch für indirektes Moxa sind die Charcoal-Kegel jedoch sehr gut geeignet. Mit einer Brenndauer von bis zu 25 Minuten lassen sich auch umfangreichere Moxibustionen durchführen.

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