Beiträge zum Thema: Praxistextilien

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Waschfaserlaken – was steckt hinter diesem Begriff?

Der Begriff „Waschfaserlaken“ hat sich als eine Bezeichnung für Praxistextilien etabliert, die auf der Basis von Vlies hergestellt sind und gewaschen werden können. Auch als „Waschvlies“ oder als „Vlieslaken“ sind solche Produkte mittlerweile bekannt. Oft werden wir gefragt: „Was ist das besondere an solchen Laken?“ Um auf diese Frage kurz zu antworten, könnte man sagen: „Sie sind leicht, preiswert, sparen Strom, Wasser und Waschmittel“. Aber was steckt noch dahinter?

Wenn man von Laken spricht, stellt man sich meistens die klassischen Baumwolllaken vor – so wie man sie als Bettlaken kennt. Sie haben eine standardisierte Größe, werden bei bis zu 90°C gewaschen, lassen sich im Trockner trocknen usw. Diese Laken sind strapazierfähig und werden mehrere tausend Mal wiederverwendet.

 

Spricht man über Laken in Verbindung mit einem Praxisbetrieb, dann sieht das Bild etwas anders aus. Es fängt schon damit an, ob man die Laken als Liegen-Schutz oder als Hygiene-Schutz verwendet. Benutzt man die Laken oder Spanntücher als reinen Schutz des Bezugstoffes der Liegen,  dann kommt eine weitere Abdeckung darüber. Diese wird nach jedem Patienten gewechselt (Tücher, Papierkrepp etc.). So werden die Laken „nach Bedarf“ gewaschen. Verwendet man die Laken jedoch als Hygiene-Schutz, dann werden sie nach jedem Patienten gewechselt. So können es schon 20 bis 30 Laken am Tag sein. Dann steht man vor der Entscheidung – wasche ich die Laken selbst oder gebe ich sie in die Wäscherei. (In den weinigsten Praxen würde man solche Lakenmengen selbst waschen, trocknen, bügeln.)

Um diesem Aufwand zu entkommen, wird manchmal auf andere Alternativen zurückgegriffen – z.B. Tücher. Oft bringen Patienten eigene Tücher zur Behandlung mit. Manche Praxen bieten das Lagern von Tüchern und Laken bis zum nächsten Termin an. Damit hat man nicht die oben erwähnte Zahl an Laken, die gewaschen werden müssen. Das Lagern bringt aber auch das Thema Platzbedarf in den Praxisräumen mit sich. Liegt jedes individuelle Tuch oder Laken in einem separaten Fach und ist entsprechend beschriftet?  Sind die Tücher verschiedener Patienten in Kontakt (einfach überanandergestappelt)? Wird dieses Fach vor dem Einlegen neuer Tücher bzw. Laken desinfiziert? Usw., usw…

Auch bei der Größe und Beschaffenheit  solcher Tücher und Laken muss sich der Praxisbetreiber dem Angebot anpassen. Es gibt die Standardgrößen, die preiswert als Badetücher, Saunatücher, Bettlaken etc. zu bekommen sind. Diese passen oft aufgrund ihrer Standardgrößen nicht optimal (zu klein, zu groß) und man muss Kompromisse eingehen. Eine andere Möglichkeit sind die speziellen Praxistextilien, die es in entsprechenden Größen im Fachhandel gibt, allerdings zu deutlich höheren Preisen. Dasselbe gilt auch für die Beschaffenheit des Stoffes. Seltenen findet man ein Produkt zu einem günstigen Preis, dessen Textilstruktur als Liegenschutz optimal ist.

 

Wie können Waschvlieslaken den Praxisbetrieb erleichtern?

Der Stoff

Die Waschvlieslaken sind nicht so fest in ihrer Beschaffenheit. Da sie nicht gewebt sind, haben sie ein deutlich geringes Gewicht als andere Textilien. Damit sind sie leichter und gefaltet brauchen sie viel weniger Platz. Da sie aus Kunststofffasern hergestellt sind, nehmen die Fasern keine Flüssigkeiten auf. Die Wasseraufnahme beschränkt sich auf die Feuchtigkeit in den Räumen zwischen den Textilfasern. Das merkt man auch daran, dass die Waschvlieslaken nach dem Waschen nicht viel schwerer sind. Diese Eigenschaft der Textilstruktur begünstigt eine bessere Reinigung der Fasern – es wird weniger Waschmittel benötigt. Der Schmutz kann nicht in die Fasern eindringen, sondern lagert sich auf der Oberfläche der Fasern und in den Zwischenräumen ab. Durch das geringere Gewicht passt eine viel höhere Menge an Waschvlieslaken in die Waschmaschine. Das spart Strom und Wasser. Nach dem Waschen ist die Trocknungszeit deutlich kürzer als bei den herkömmlichen Textilien. Bei Zimmertemperatur sind die Laken in weniger als einer Stunde trocken. Das Gefühl ist angenehmen, wenn man darauf liegt, berichten Anwender.

Die Größe:

Da solche Waschvlieslaken speziell für den Praxisbetrieb gedacht sind, orientiert sich deren Größe an den gängigen Liegenabmessungen. Damit muss man keine Kompromisse bezüglich der Größe der Laken machen. Mesitens werden die Waschvlieslaken in mehreren Größen angeboten, so dass sie auf verschiedene Breiten und Längen von Therapieliegen passen. Damit ist der gesamte Bereich abgedeckt, mit dem der Patient in Berührung kommt.

Der Preis

Preislich sind Vlieslaken auch sehr attraktiv. Zugegebenermaßen hat der Vliesstoff aufgrund seiner Beschaffenheit nicht die Lebensdauer von Baumwolltextilien. Bei Vlieslaken ist sie um etwa Faktor 10 geringer. Dafür sind aber auch die Preise deutlich günstiger.

Die Gesamtbetrachtung

Aus wirtschaftlichen Überlegungen ist die Anwendung von Waschvlieslaken deutlich günstiger. Das kann jeder selbst mit Hilfe unseres Waschkostenrechners überprüfen.

Aus ökologischen Gesichtspunkten verbraucht man bei Waschvlieslaken weniger Wasser, Strom und Waschmittel. Abgenutzte Laken können als Kunststoff recycelt werden.

Aus der Patientensicht hat man eine saubere hygienische Liegenabdeckung, insbesondere wenn sie nach jeder Behandlung gewechselt wird.

Aus der Sicht des Praxisbetreibers spart man Platz für die Lagerung des Materials, kann die Waschvllieslaken in der eigenen Praxis waschen und hat eine hygienische Lösung.

 

 

 

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