Beiträge zum Thema: Softlaser

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Die Laserakupunktur und ihre Grenzen

 

Die Laserakupunktur und ihre Grenzen 

Softlaser Biolas

Welche Einschränkungen hat man bei einem Akupunkturlaser?


Die Anwendung der Softlaser für Akupunkturbehandlungen hat einige Vorteile – darüber haben wir schon berichtet. Es gibt aber auch eine Reihe von Besonderheiten, die bei der Arbeit mit Akupunkturlasern zu berücksichtigen sind. An erster Stelle spielt sicherlich die Menge der abgegebenen Energie des Lasers eine Rolle. Es wird eine Mindestmenge an Energie benötigt, um eine ausreichende Stimulierung des Akupunkturpunktes durchzuführen. Im Allgemeinen geht man von ca. 4 kJ/cm2 aus. Im Fall eines Softlasers mit einer Leistung von 5 mW bedeutet es, dass jeder Akupunkturpunkt mindestens eine Minute lang bestrahlt werden muss. Bei den mobilen Geräten (wie Biolas®) werden die Punkte nachtender abgearbeitet. Bei beispielsweise 10 Punkten errechnen sich daraus 10 Minuten, die der Therapeut benötigt, um die Laserakupunktur vollständig durchzuführen. D.h. der Therapeut muss 10 Minuten lang den Softlaser auf die Punkte halten. Bei einer hohen Anzahl an Akupunkturpunkten kann das anstrengend werden. Eine höhere Laserleistung von z.B. 20 mW und höher kann diese Zeit deutlich senken. Bei der Anwendung von leistungsstarken Akupunkturlasern kann diese Bestrahlungszeit bis auf eine Sekunde reduziert werden. Solche Geräte kosten entsprechend mehr und die Preise liegen im vierstelligen Bereich.
Bei einem Akupunkturlaser muss sich der Akupunkteur „nur“ mit der Strahlleistung zufrieden geben. Spezielle Nadeltechniken wie Klopfen, Drehen, Einfädeln etc. sowie zusätzliche Reize mit Wärme, Strom oder Magneten sind in der Form nicht möglich. Auch spezielle Methoden, die Reize auf etwas tieferliegende Punkte bezwecken, lassen sich oft mit Lasern nicht durchführen. Denn die Akupunkturlaser können nur bis zu einer bestimmten Tiefe die volle Energie in das Gewebe abgeben. Falls man bei einer Akupunktur unmittelbar die Reaktion des Patienten beim Einstich beobachten möchte, so ist das bei der Laserakupunktur nicht möglich Denn die Wahrnehmung des Patienten ist eine ganz andere als beim Nadeleinstich.
 

Was muss man bei der Laserakupunktur noch beachten?

 

Bei starken Akupunkturlasern sind entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um die Augen von Therapeuten und Patienten zu schützen. Ab bestimmten Laserleistungen sind Schutzbrillen vorgeschrieben.
Für etwas schwer zugängliche Stellen (wie z.B. bei manchen Punkten bei der Ohrakupunktur), sind spezielle Aufsätze für die Laser erforderlich, um bequem arbeiten zu können.

 

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Akupunktur-Laser als Alternative zu Akupunkturnadeln


Akupunktur-Laser als Alternative zu Akupunkturnadeln

 
Softlaser Biolas

Laserakupunktur - was versteht man darunter?
 

Die erste Frage, die man sich beim Begriff „Laserakupunktur“ stellt ist: „Geht das überhaupt?“ Die Antwort könnte lauten: „Ja, mit gewissen Einschränkungen“. Die Akupunkturlaser gibt es schon länger. Obwohl die Laserakupunktur in den wissenschaftlichen Fachkreisen bisher immer noch nicht allgemein anerkannt ist, verbreitet sie sich weiter. Durch die rasante Entwicklung der Technologie zur Herstellung solcher Lasergeräte sind mittlerweile deren Anschaffungskosten überschaubar. Akupunkturlaser, die früher einige Tausend Euro kosteten, kann man heutzutage für einige Hundert Euro erwerben. Die Preisspanne für solche Geräte ist allerdings immer noch sehr groß. Das ist durch die Eigenschaften der entsprechenden Lasereinheiten begründet. Allein im Bereich der Akupunkturlaser werden Modelle unterschiedlicher Wellenlängen und Laserleistungen angeboten. Auch die Palette des verfügbaren bzw. mitgelieferten Zubehörs spielt dabei eine Rolle und ist recht unterschiedlich.

Die sogenannten Softlaser (bekannt auch als Low-Level-Laser http://de.wikipedia.org/wiki/Low-Level-Lasertherapie) genießen eine zunehmende Beliebtheit unter den Anwendern. Sie haben eine Leistung im Milliwatt-Bereich. Ein Grund für die Kaufentscheidung zugunsten eines Softlasers ist oft der niedrigere Preis. Bei diesen Niedrigenergielasern gibt es dennoch Unterschiede in der Laserstrahlleistung. Sie kann von wenigen mW bis 100 mW variieren. Entscheidend für die Wirkung eines Lasers ist die Energiedosis. Damit gemeint ist die abgegebene Leistung pro Zeiteinheit. Das bedeutet in der Praxis, dass mit einem Laser höherer Leistung die entsprechende Stelle kürzer bestrahlt werden muss. Am Beispiel des Gerätes Biolas (dessen Leistung 5 mW beträgt), wird pro Akupunkturpunkt 1 Minute benötigt, damit die erforderliche Energiemenge abgegeben wird. Mit einem Laser höherer Leistung verkürzt sich die Bestrahlungszeit pro Akupunkturpunkt entsprechend. Die Wellenlängen der Akupunkturlaser sind so optimiert, dass sie das menschliche Gewebe (oder auch von Tieren) bis zu einer bestimmten Tiefe durchdringen können. Beim Softlaser Biolas beträgt dieser Wert z.B. ca. 15 Millimeter, was für die meisten Anwendungen ausreicht.

 

Welche Vorteile hätte man mit einem Akupunkturlaser im Vergleich zu herkömmlichen Akupunkturnadeln?
 

An erster Stelle sind sicherlich als Beispiel Patienten zu nennen, die Angst vor Nadeln haben. Oft denkt man dabei automatisch an Kinder. Es gibt auch viele Erwachsene, die keine Nadeln mögen. Für sie stellt die Laserakupunktur eine schmerzfreie Alternative zur Nadel-Akupunktur dar.

Auch wenn sogenannte blutverdünnende Medikamente genommen werden, ist die Laserakupunktur eine gute Wahl. Das gilt genauso auch für die Fälle, wo die Haut nicht verletzt werden sollte.

Einen weiteren Vorteil bieten die Geräte mit integriertem Punktsucher. Bei solchen Softlasern kann mit Hilfe des Detektors der Punkt genau lokalisiert werden. Nachdem der Punkt gefunden wurde, kann unmittelbar darauf der Laserstrahl eingeschaltet werden. Das ermöglicht eine präzise Bestrahlung des jeweiligen Punktes. Besonders Akupunktur-Anfänger wissen diese Möglichkeit zu schätzen. Denn ein solches Gerät kann auch separat als elektronischer Punktsucher benutzt werden. Die Punktsuche an sich erfolgt relativ einfach, indem der Hautwiderstand gemessen wird. Durch die Einstellung der Empfindlichkeit kann damit die Punktsuche auch bei verschiedenen Hauttypen erfolgen (trocken, feucht).

Viele der Softlasergeräte sind sehr handlich und für den mobilen Einsatz geeignet. Sie können mit Batterien betrieben werden. Bei einigen Modellen ist eine gemischte Stromversorgung möglich – wahlweise mit Batterien oder mit Netzstrom (mittels Adapter).

Bei der Laserakupunktur hat der Therapeut während der Behandlung einen ständigen Kontakt zu dem Patienten. Das kann in einigen Fällen eine zusätzliche positive Auswirkung auf die Therapie haben.

 

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