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vorgschnittenes Kinesiologie Tape

 

Vorgeschnittenes Kinesiologie Tape

Die meistverwendeten kinesiologischen Tapes haben standardmäßig eine Breite von 5 cm. Die Rollen hierzulande auf dem Markt sind üblicherweise 5 m bzw. 5,5 m lang. Es gibt auch große Rollen, bei denen bis zu 30 Meter Tape angeboten werden. Gemessen an dem pro Meter Preis erweisen sich solche Großrollen oft als doch nicht preiswerter, als man annehmen könnte. Es kann sogar passieren, dass der Kauf von 6 Rollen je 5 m günstiger ist, als der Kauf einer Rolle mit 30 m Länge. Es werden auch Tapes mit sogenannter 0,5-fachen oder 1,5-fachen Breite angeboten - 2,5 cm bzw. 7,5 cm. Ein 2,5 cm breites Tape lässt sich durch das Halbieren eines 5 cm Bandes relativ einfach schneiden. Theoretisch könnte man auf diesem Weg auch ein 7,5 cm breites Tape „herstellen“ (5cm + 2,5 cm). Bei Anlagen, wo die Wirkung sehr präzise über die gesamte Tape-Breite erfolgen soll, machen die fertigen 7,5 cm Tapes durchaus Sinn. Auch bei den Fächerformen wie bei den Lymphtapes lassen sich die schmalen Streifen aus einem Stück oft gleichmäßig zuschneiden.

Verstärkt werden in letzter Zeit auch verschiedene vorgeschnittene Tapes angeboten. Diese variieren zwischen solchen mit einfachem V-Schnitt bis zu kompletten Sätzen für spezielle Anlagen wie Rückentape, Knietape, Schultertape etc. Diese fertigen Sätze beinhalten die notwendigen Tapestreifen für die Applikation sowie eine entsprechende Anleitung. Vom Preis abgesehen, stellt sich berechtigterweise die Frage, für welche Zielgruppe diese Tapes entwickelt wurden. Sind sie für Therapeuten oder für Patienten (Selbstanwendung) oder für beide gedacht?

Ein Therapeut legt in der Regel das Tape an, nachdem er Maß am Patienten genommen hat und das Tape entsprechend zugeschnitten hat. In der Praxis kommt es vor, dass nachdem der Patient bei einigen einfachen Anlagen gesehen hat wie es funktioniert, selbst in der Lage wäre das Tape zuzuschneiden und zu kleben – vorausgesetzt die Stelle ist leicht zugänglich. Oft weisen auch Therapeuten ihre Patienten in die entsprechende Tapetechnik ein.

Wie soll es aber mit einem fertig vorgeschnittenen Tape funktionieren? Zwar ist eine Anleitung dabei, aber für welche Körpergröße wurde das Set zugeschnitten? Es gibt Kinder und Erwachsene, kleine und große Leute, schlanke und vollschlanke Personen, etc. Wie soll ein fertig geschnittenes Tape für alle Anwender passen? Die Antwort ist relativ einfach – in dem es auf den entsprechenden Körper angepasst wird (erneut zugeschnitten). Es sei denn, der Anwender hat die genauen Maße der Person, die als Bezugsobjekt für die Herstellung des fertigen Tape-Satzes diente. Mit Glück kann dies der Fall sein - theoretisch. In der Praxis wäre allerdings fraglich ob ein solches Tape seine therapeutische Wirkung optimal erfüllt. Falls die Tape-Streifen zu lang sind, dann müssen sie gekürzt werden. Die nicht verwendeten Tape-Reste sind dann Abfall und erhöhen den pro Meter Preis des sowieso viel teuren vorgeschnittenen Tapes. Gerät der Tape-Streifen zu kurz, dann ist die angedachte therapeutische Wirkung nicht zu 100% erfüllt.

Man könnte natürlich dieses Spiel weiter treiben und vorgeschnittene Tapes nach Kleidungs-Konfektionsgrößen anbieten. Dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das gekaufte Set auch die richtige Größe hat. Wenn man schon zur Selbstmedikation greift, wäre es allerdings zu überlegen, ob es vielleicht sinnvoler ist, das Geld für ein vorgeschnittenes Tape lieber in ein gutes Taping-Buch und in eine einfache Tape-Rolle zu investieren?

 

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Sprühkleber und Kinesiologie Tape

 

Sprühkleber und Kinesiologie Tape

vorgdehntes_Kinesiologie_Tape

Bei der Anwendung von Kinesiologie Tape spielen die Eigenschaften des Acrylklebers eine bedeutende Rolle. Sie sind genau so wichtig wie die Hautverträglichkeit des Klebers. Die Klebeeigenschaften unterscheiden sich vom Hersteller zu Hersteller. In der Praxis ist es sehr schwer, ein kinesiologisches Tape zu produzieren, welches allen Ansprüchen der Anwender genügt. Die richtige Balance zwischen Hautverträglichkeit und Klebekraft ist allein für sich eine Herausforderung für die Hersteller. Dazu kommen noch die Faktoren, die von der Art der Tape-Anlagen abhängen (z. B. Vordehnung und Zugkraft beim Anbringen des Tapes, die Stelle am Körper, die Anzahl der übereinander gelegten Tape-Lagen usw.). Weitere Umstände wie Kontakt mit Wasser, Schwitzen u.a. spielen auch eine Rolle. Auch der Stoffwechsel oder die Einnahme von Medikamenten können dies beeinflussen.

Die verschiedenen Hauttypen und Zustände der Haut beim Tapen sind ebenfalls nicht zu vernachlässigen. In der Praxis zeigt sich oft, dass das selbe Tape bei verschiedenen Personen unterschiedlich lange hält. Bei einigen Patienten kann das Tape bereits nach wenigen Stunden abgehen, bei anderen vergehen Tage und das selbe Tape kann immer noch nur schwer entfernt werden. Eine wichtige Voraussetzung für die Klebekraft des Tapes ist die „saubere“ Hautstelle. Damit ist gemeint – sie sollte frei von Haaren, Öl und Fett sein. Manchmal versuchen Therapeuten mit der Hilfe von Alkohol die zu behandelnde Stelle zu entfetten. Wenn die Person vorher (oder am Abend zuvor) jedoch ein Ölbad genommen hat oder sich eingekremt hat, bringt ein solches „Entfetten“ nicht viel, da nur die oberste Hautschicht gesäubert wird. Darunter sind weiter fettende Bestandteile vorhanden.

Andere Therapeuten greifen auf Sprühkleber zurück, die speziell für das Tapen entwickelt worden seien. Mit so einem Spray wird die zu tapende Stelle besprüht und danach das Tape angelegt. Bei einem solchen Vorgehen wird die ganze Fläche mit dem Sprühkleber abgedeckt. Es ist tatsächlich so, dass durch die Anwendung solcher Sprays die Tapes länger haften bleiben. Die Frage ist jedoch, ob das Kinesiologie Tape dann auch seinen Zweck erfüllt?

Die kinesiologischen Tapes haben ein gemeinsames Merkmal – die wellenförmige Klebeschicht auf dem Baumwollematerial. Die Form der Welle kann sich bei den Herstellern stark unterscheiden – in der Dicke, der Steigung, dem Abstand zwischen den Wellen oder sogar in der Gestaltung der Welle an sich (ob sinusförmig oder in spezieller Form). Zwischen den einzelnen „Kleber“-Wellen sind immer auch kleberfreie Bereiche vorhanden. Beim Dehnen des Tapes ist diese Struktur sehr gut zu erkennen. Dieses spezielle Muster ist bei den kinesiologischen Tapes bewusst so gestaltet. Es wurde festgestellt, dass durch die Wellenstruktur die Art der Zugbelastung auf der Haut eine optimale Wirkung ausübt. Wenn man mit einem zusätzlichen Kleber die Haut besprüht, verändert sich der Hafteffekt des Tapes. Dann wäre er der Anwendung einem elastischen Band, welches komplett mit Kleber beschichtet ist, gleich zu stellen. In so einem Fall könnte man direkt auf ein solches Band zugreifen, was sicherlich auch kostengünstiger wäre.

Die Tape-Hersteller investieren nicht umsonst viel in der Forschung, um eine optimale Klebeschicht zu erreichen. Wenn ein Tape „nicht lange genug“ hält, dann sollte man etwas genauer nach der Ursache schauen. Auf der anderen Seite ist auch die Frage: Wie lange ist „lange genug“?

 

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Narbenentstörung – Kinesiologie Tape als Narbentape für die Narbenbehandlung

 

Narbenentstörung - Kinesiologie Tape als Narbentape für die Narbenbehandlung

Vernarbungen sind nicht nur wegen der Optik unangenehm. Sie können bekanntlich den Energiefluss stören, insbesondere wenn Sie auf Meridianen liegen. Je frischer eine Narbe ist, desto besser kann sie behandelt werden. Voraussetzung für die Behandlung ist natürlich eine abgeschlossene Wundheilung. Aber auch bei älteren Narben kann man einiges für die Narbenentstörung tun. Die "Narbentapes" als Kinesiology Tape können eine sinvolle Ergänzung zur Narbenbehandlung sein. Insbesondere bei eingezogenen Vernarbungen können diese helfen, das Gewebe „nach oben“ zu ziehen.

Bei manchen Narben hat die Haut an Elastizität verloren. Um diese anteilig zurückzugewinnen, ist die Anwendung von Narbengels bzw. Narbencremes sinnvoll. Eine besonders gute Kombination bei der Narbenbehandlung ist die Anwendung von Narbengels ohne fettende Wirkung und Narbentapes. Wenn das Narbengel mindestens 20-30 Minuten vor dem Tapen aufgetragen und eingerieben wird, hat die Haut ausreichend Zeit es aufzunehmen. Anschließend kann ein Narbentape angelegt werden. Narbentapes wirken besonders gut, wenn sie nur kurze Zeit (2-3 Tage) getragen werden und dann die Narben mit Narbengels oder Narbencremes behandelt werden (1-2 Tage). In Abhängigkeit von der Vernarbung sollte dieser Zyklus mehrmals wiederholt werden.

 

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Das vorgedehnte Kinesiologie Tape

 

Das vorgedehnte Kinesiologie Tape

 

vorgdehntes_Kinesiologie_Tape

Bei den Tape-Anlagen kommen bekanntlich auch Techniken zum Einsatz, bei denen das Tape vorgedehnt wird. In diesem Fall spricht man auch von der Ligamenttechnik. Das Maß der Tape-Vordehnung bestimmt dann der Therapeut selbst in Abhängigkeit davon, was für ein Effekt erzielt werden soll. Es gibt auch kinesiologische Tapes, die vorgedehnt geliefert werden. Meistens wird bei solchen Tapes eine Vordehnung von 10% vom Werk aus angegeben.

Bei der Frage nach der Sinnhaltigkeit dieser Vordehnung, die oft von Taping-Anfängern gestellt wird, scheint es keine plausible Antwort zu geben. Denn wenn der Anwender eine Vordehnung benötigt, kann er diese selbst vornehmen. Falls die Muskeltechnik beim Tapen zum Einsatz kommt, werden in der Regel die Muskeln vorgedehnt. Die einzige logische Erklärung für diese vorgedehnt gelieferten Tapes scheint durch den Herstellungsprozess bedingt zu sein.

In diesem Zusammenhang meinen einige Anwender berechtigterweise: „Wenn ich z. B. eine 5,5 m Rolle kaufe, bekomme ich in der Tat nur 5 m Tape, beziehungsweise bei 5 m nur 4,55 m, wenn das Tape vorgedehnt ist.“ Andere sehen die Elastizität des Tapes durch diese Vordehnung in Mitleidenschaft gezogen, da jedes Material unter Zugbelastung nach einer gewissen Zeit ein Kriechverhalten aufweist und die Elastizität abnimmt.

Sicherlich sollte man beide Meinungen etwas relativieren. Selbst ein vorgedehntes kinesiologisches Tape kann im Preis um einiges günstiger sein als ein nicht vorgedehntes Tape. Auch die Elastizität bei manchen vorgedehnten Tapes kann mindestens so gut sein wie bei nicht vorgedehnten – in Abhängigkeit von der Materialzusammensetzung des Tapes.

Ein vom Werk vorgedehntes Kinesiologie Tape wird unter Zug mit dem Papier zusammengebracht. Sobald das Tape vom Papier gelöst ist, zieht es sich einwenig zusammen. Das „Kriechen“ des Tapes kann man sehr gut selbst beobachten, indem man einfach einen Streifen abschneidet und es eine Weile liegen lässt. Nach einigen Tagen wird die Differenz in der Länge zwischen dem Papier und dem Tapematerial sichtbar. Dadurch lässt sich auch relativ einfach feststellen, ob ein kinesiologisches Tape vorgedehnt ist oder nicht.

 

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Gittertape (Gitterpflaster) richtig anwenden

 

Gittertape (Gitterpflaster) richtig anwenden

 

Gitterpflaster-kleben

Die Gittertapes sind vielen Anwendern bereits bekannt - Tendenz steigend. Für diese Methode existiert zwar noch keine wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung, sie ist dennoch sehr beliebt. Die Gittertapes sind klein, unauffällig und einfach anzubringen. Im Unterschied zu dem kinesiologischen Tape kann der Anwender die Gittertapes auf schwerer selbst zu beklebenden Stellen relativ einfach und schnell anbringen (z. B. Schulter-Nacken-Bereich). Wie auch bei anderen Therapiemethoden sind bei Gittertapes auch Grenzen gesetzt. Die Anwendungsmöglichkeiten im Vergleich zu den klassischen kinesiologischen Tapes sind dafür deutlich breiter.

Beim Anlegen des Gittertapes ist die richtige Klebetechnik sehr wichtig. Eine Anleitung für den Umgang mit den Gittertapes findet man auch bei einigen Büchern über das Tapen. Die nach dem Abnehmen von der Papierunterlage statisch aufgeladenen Pflaster sollten einen möglichst geringen Kontakt mit den Fingern haben.

Alternativ kann man auch eine spezielle Pinzette verwenden. In der Regel wirken die "rcihtigen" Stellen zum Kleben wie Magnete auf das Gitter-Tape. So kann der Anwender selbst beobachten, wie das Gittertape von der „bedürftigen“ Stelle des Körpers angezogen wird. Es kann auch passieren, dass ein Gittertape von der angedachten Klebestelle sogar abgestoßen wird. In solchem Fall sollte man diese Stelle nicht kleben. Genauso sollte man nicht mit aller Gewalt versuchen ein Gittertape durch zu hohen Druck oder Reiben zu befestigen, falls es nach dem Anbringen nicht kleben bleibt und gleich abfällt. In der Regel kann es für so ein Verhalten des Tapes mehrere Gründe geben. Die wichtigsten sind: das Gittertape ist statisch entladen (dann sollte man mit einem neun Pflaster probieren), die richtige Stelle wurde nicht getroffen (dann sollte man ein neues Tape vorsichtig rundum die vermutete Stelle nah am Körper bewegen, bis es angezogen wird), der Patient braucht kein Gittertape an der Stelle.

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Schmerzarmes Entfernen von Kinesiologie Tape

 

Schmerzarmes Entfernen von Kinesiologie Tape

Kinesiologie Tape

Vor kurzem hatten wir mit Anwendern von kinesiologischem Tape über eine möglichst schmerzarme Entfernung des Tapes nach der Anwendung gesprochen. Für einige Patientengruppen ist diese wegen der starken Kraft des Acrylklebers recht schmerzhaft. Manche Leute sind aufgrund ihres Stoffwechsels und Hauteigenschaften für eine stärkere Haftung des Tapes prädestiniert. Insbesondere bei trockener Haut ist dies oft der Fall.

Bekanntlich hat sich ein vorheriges Anfeuchten des Tapes mit Wasser als Maßnahme gut bewährt. Ebenso gut hilft das Auftragen von Körperlotion oder andere Kosmetika mit fettender Wirkung auf das Tape und diese eine kurze Zeit wirken lassen.

Es ist immer ratsam kinesiologisches Tape in Haarwuchsrichtung abzuziehen. Dabei sollte dies nur in kurzen Abschnitten erfolgen, damit mit der freien Hand die Haut in der Nähe des Tapes leicht heruntergedrückt wird. So können Verletzungen durch zu starkes Abheben der Haut vermieden werden. Sollte die Haut nach dem Entfernen des Tapes gereizt sein, wäre ein Eincremen der Stelle empfehlenswert.

Bevor ein neues kinesiologisches Tape angelegt wird, sollte den betroffenen Hautpartien 1-2 Tage Ruhe gegönnt werden.

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Wenn das Anreiben des Tapes unterschätzt (oder einfach vergessen) wird

 

Wenn das Anreiben des Tapes unterschätzt (oder einfach vergessen) wird

Eine verbreitete Meinung ist, dass ein gutes kinesiologisches Tape ein solches ist, welches am längsten hält. Nach dem Moto „mehr ist besser“ hört man oft vom Wettbieten unter Anwendern und Patienten, wie lange das Tape gehalten hat. Ob es therapeutisch sinnvoll und auch hygienisch ist ein kinesiologisches Tape mehrere Wochen lang zu tragen, sei dahingestellt. Dass die Haltbarkeit des Tapes von vielen Faktoren abhängt ist den meisten klar.

Neben der Qualität des Trägermaterials, des Klebers, der Kurvenform (Wellen) der Kleberschicht, der Qualität des Schützpapiers sowie die Verfassung des Patienten (Zustand der Haut usw.), gibt es eine wichtige Komponente, die ausschließlich vom Therapeuten abhängt – das Anreiben des Tapes. Insbesondere „frische“ Taping-Anwender neigen dazu dies zu vergessen, wenn die volle Aufmerksamkeit dem richtigen Anlegen des Tapes gilt und gleich zur nächsten Anlage übergegangen wird.

Der Acrylkleber ist druck- und wärmeempfindlich. Die Aktivierung des Tapes erfolgt auch durch die Körperwärme. Deshalb gibt es auch die Faustregel, dass lieber 20-30 Minuten gewartet werden soll, bevor Sportaktivitäten oder andere Extrembelastungen (Waschen, Schwimmen) erfolgen. Mit dem unmittelbaren Anreiben des Tapes wird möglichst viel von seiner Klebekraft herausgeholt und wenn dies unmittelbar nach jeder Anlage erfolgt, halten die Tapes auch länger.

 

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Auf Haltetapes beim Taping achten

 

Auf Haltetapes beim Taping achten

 

 

Es gibt schon einige Tapeanlagen, die unter hohem Zug bzw. maximalen Zug angebracht werden (die Ligamentechnik beim Tapen). Wird kinesiologisches Tape auf Körperteile oder Körperregionen angebracht, bei denen eine erhöhte Schweißproduktion erfolgen kann, ist auf entsprechende Haltetapes zu achten, damit die Tapes nicht nach kurzer Zeit abfallen. Das gilt auch für Stellen, die einer häufigen Reibung ausgesetzt sind. Typische Beispiele sind Tapes im Bereich der Füsse. Aber auch bei Tapeanlagen in der Muskeltechnik kann ein Haltetape sinnvoll sein, insbesondere wenn die Tapestreifen sehr schmal sind (z. B. die Fächer-Form).

 

Wie der Name sagt, ein Haltetape soll nur halten und wird ohne jeglichen Zug angebracht. Es ist besonders wichtig darauf zu achten, damit Durchblutung und Lymphfluss nicht gestört werden.

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