Beiträge zum Thema: kinesiologisches Tape

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Wenn das Anreiben des Tapes unterschätzt (oder einfach vergessen) wird

 

Wenn das Anreiben des Tapes unterschätzt (oder einfach vergessen) wird

Eine verbreitete Meinung ist, dass ein gutes kinesiologisches Tape ein solches ist, welches am längsten hält. Nach dem Moto „mehr ist besser“ hört man oft vom Wettbieten unter Anwendern und Patienten, wie lange das Tape gehalten hat. Ob es therapeutisch sinnvoll und auch hygienisch ist ein kinesiologisches Tape mehrere Wochen lang zu tragen, sei dahingestellt. Dass die Haltbarkeit des Tapes von vielen Faktoren abhängt ist den meisten klar.

Neben der Qualität des Trägermaterials, des Klebers, der Kurvenform (Wellen) der Kleberschicht, der Qualität des Schützpapiers sowie die Verfassung des Patienten (Zustand der Haut usw.), gibt es eine wichtige Komponente, die ausschließlich vom Therapeuten abhängt – das Anreiben des Tapes. Insbesondere „frische“ Taping-Anwender neigen dazu dies zu vergessen, wenn die volle Aufmerksamkeit dem richtigen Anlegen des Tapes gilt und gleich zur nächsten Anlage übergegangen wird.

Der Acrylkleber ist druck- und wärmeempfindlich. Die Aktivierung des Tapes erfolgt auch durch die Körperwärme. Deshalb gibt es auch die Faustregel, dass lieber 20-30 Minuten gewartet werden soll, bevor Sportaktivitäten oder andere Extrembelastungen (Waschen, Schwimmen) erfolgen. Mit dem unmittelbaren Anreiben des Tapes wird möglichst viel von seiner Klebekraft herausgeholt und wenn dies unmittelbar nach jeder Anlage erfolgt, halten die Tapes auch länger.

 

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Auf Haltetapes beim Taping achten

 

Auf Haltetapes beim Taping achten

 

 

Es gibt schon einige Tapeanlagen, die unter hohem Zug bzw. maximalen Zug angebracht werden (die Ligamentechnik beim Tapen). Wird kinesiologisches Tape auf Körperteile oder Körperregionen angebracht, bei denen eine erhöhte Schweißproduktion erfolgen kann, ist auf entsprechende Haltetapes zu achten, damit die Tapes nicht nach kurzer Zeit abfallen. Das gilt auch für Stellen, die einer häufigen Reibung ausgesetzt sind. Typische Beispiele sind Tapes im Bereich der Füsse. Aber auch bei Tapeanlagen in der Muskeltechnik kann ein Haltetape sinnvoll sein, insbesondere wenn die Tapestreifen sehr schmal sind (z. B. die Fächer-Form).

 

Wie der Name sagt, ein Haltetape soll nur halten und wird ohne jeglichen Zug angebracht. Es ist besonders wichtig darauf zu achten, damit Durchblutung und Lymphfluss nicht gestört werden.

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